Wiesenhof kauft noch billigeres Fleisch aus Brasilien

Kampagne gegen Tierfabriken - Supply Change

Die PHW-Gruppe (Marke Wiesenhof) ist bekannt dafür, das sie Arbeiter*innen aus Osteuropäischen Ländern ohne Festanstellung, Versicherungen und für einen Hungerlohn in ihren Schlachtfabriken in Deutschland schuften lässt.

Um auf den Markt weiterhin konkurenzfähig zu sein, sind offenbar selbst diese Arbeitsbedingungen noch nicht mies genug.

Die Kampagne SUPPLY CHA!NGE – die sich für die verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Ländern des Globalen Südens einsetzt – hat die Rechercheergebnisse einer Studie des brasilianischen Journalistennetzwerks Repórter do Brasil, veröffentlicht.

Die Studie belegt das deutsche Geflügelfleischunternehmen wie die PHW Gruppe und Stolle GmbH billige Waren aus Brasilien hinzukaufen.

Die Unternehmen können das Fleisch nur deshalb noch billiger anbieten weil die Tischutzgesetze in Brasilien noch schlimmer als in Deutschland sind und weil die Arbeiter*innen unter noch Miesereen Bedingungen beschäftigt werden. In einem Artikel der auf der Seite utopia.de veröffentlicht wurde wird von Sklavenähnlichen Zuständen gesprochen. Die Arbeiter*innen werden in eine Schuldknechtschaft getrieben, müssen zwischen 12 und 17 Stunden am Tag arbeiten und die Löhne liegen weit unter dem Existenzminimum.

Den Artikel von utopia.de findet ihr hier

Den Bericht von SUPPLY CHA!NGE findet ihr hier