Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Vielen Dank an Tierbefreiung Hamburg für die Solidaritätserklärung.

Kampagne gegen Tierfabriken - Tierbefreiung Hamburg

Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Freiheit für Mensch und Tier!

Tierbefreiung Hamburg solidarisiert sich mit den beiden angeklagten Aktivisten Andre und Philipp.
Beiden wird vorgeworfen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2014 die Schaufensterscheiben von Geschäften – insbesondere von einem Pelz- und Ledergeschäftzerschlagen – eingeschlagen zu haben. Des Weiteren sollen sie sich angeblich gegen zwei angreifende Sicherheitsbeamte vor Ort mit Brechstange und Pfefferspray gewehrt haben.

Die beiden Aktivisten wurden daraufhin festgenommen sowie nach eigenen Aussagen auf der Wache von Polizist*innen misshandelt. Anfang des Jahres wurden sie je zu 11 Monaten und 7 Monaten Haft auf Bewährung, 150 Sozialstunden und einem Wohnortwechsel verurteilt.

Der Staatsanwaltschaft reichen diese ohnehin schon hohen Strafen scheinbar nicht aus, daher ist sie nun in Berufung gegangen und fordert noch höhere Haftstrafen ohne Bewährung. Auch die Aktivisten haben mit ihren Anwält*innen Widerspruch gegen das Urteil eingelegt.

Seit Jahrzehnten kämpft die Tierbefreiungsbewegung gegen die Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Tier. Taten des zivilen Ungehorsams sowie direkte Aktionen sind hier unter anderem Mittel im Kampf gegen das systematische Töten unzähliger Individuen.

Die Konzerne und Firmen, die die Zerstörung der Natur und das Leid vieler Lebewesen für den größtmöglichen Profit billigend in Kauf nehmen, sollen spüren, dass es Menschen gibt, die dieses destruktive, kapitalistische System nicht mehr akzeptieren. Wir sind bereit dafür zu kämpfen und sind solidarisch mit all jenen, die sich gegen diese Zustände wehren und die deswegen Repression erfahren.

Wir stellen uns daher klar auf die Seite der Beschuldigten und rufen dazu auf, die beiden Aktivisten in ihrem Prozess solidarisch zu begleiten, z.B. in Form von aktiver Teilnahme an der Kundgebung vor dem Braunschweiger Gericht, am 23. November 2016 um 9:45 Uhr, in schriftlicher Form unter: kampagne-gegen-tierfabriken@riseup.net, finanziell um Prozesskosten zu decken, oder auch durch die öffentliche Verbreitung dieses Repressionsfalles.

Freiheit für Andre und Philipp!