Spontankundgebung vor der PHW-Zentrale in Rechterfeld!

Spontankundgebung vor der PHW-Zentrale in Rechterfeld

Anfang Juni fand im Amtsgericht Vechta der Prozess gegen eine Aktivistin statt. Ihr wird vorgeworfen, bei einer Blockade der PHW-Zentrale in Rechterfeld am 20ten August 2015, Widerstand gegen dort eingesetzte Polizeibeamte geleistet zu haben. Aus Solidarität mit der angeklagten Aktivistin und um gegen die zerstörerische Geschäftspolitik von PHW/Wiesenhof zu protestieren, machte sich eine Handvoll Aktivist*innen spontan auf den Weg zum damals blockierten Betriebsgelände von PHW/Wiesenhof. Dort entrollten sie Transparente mit Aufschriften wie: „Schluss mit der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur“, riefen Parolen, hinterließen Kreidesprüche und bekundeten ihre Solidarität mit den in Sonderbussen abtransportierten Arbeiter*innen. Dies missfiel einem PHW-Angestellten – der die kleine Protestgruppe schon bei deren Ankunft kritisch begleitete – so sehr, dass dieser die Polizei rief. Doch bevor diese eintraf, hatten sich die Aktivist*innen bereits genauso schnell zerstreut wie sie aufgetaucht waren.

Ein ausführlicher Bericht über den ersten Prozesstag in Vechta folgt hier in Kürze.

Kundgebung PHW Zentrale Kreide