Weitere Schlachtfabrikarbeiter*innen an Tuberkulose erkrankt!

„Als ein Schlachthof-Mitarbeiter in Westeremstek an offener Tuberkulose starb und drei weitere Fälle im selben Betrieb bekannt wurden, geriet der Betrieb in die Kritik. Als dann weitere TBC-Fälle an anderen Schlachthöfen in der Öffentlichkeit auftauchten, weitete sich diese Kritik auf eine ganze Branche aus. Insbesondere die Arbeitsverhältnisse stehen im Mittelpunkt.“(NWZ-Spezial zum Thema)

https://www.nwzonline.de/tuberkulose

Alle auf die Straße gegen Bolsonaro! Ein Aufruf aus Brasilien.

„Am 1. Januar 2019 übernimmt Jair Bolsonaro die Präsidentschaft Brasiliens. Seine Kandidatur, seine Regierung und seine Verbündeten repräsentieren das Schlimmste aus jeder Gesellschaft: Autoritarismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie und Xenophobie. Kapitalismus kombiniert mit starken faschistischen Tendenzen! Wir rufen alle auf, sich zu wehren.

Der neue Präsident hat bereits gezeigt, dass seine Regierung politische Minderheiten als ihre vorrangigen Angriffsziele sieht. Er wird die Rechte der Arbeiter*innen, der Frauen, der Armen, der vorstädtischen Bevölkerung, people of colour, der gesamten LGBTTIQ-Gemeinschaft, der Indigenen und der Einwanderer*innen angreifen und ihr Leben bedrohen.

Mit Fake News, Gerüchten und Verzerrungen der Fakten haben Bolsonaro und seine Anhänger Millionen von Menschen beeinflusst und sich der Debatte über ihre Absichten entzogen.

Sie bedrohen die Umwelt mit ihrer Agenda zur Aufhebung des Umweltschutzes, ihrer Weigerung, die globale Erwärmung anzuerkennen, und ihrem Plan, ökologische Reservate und indigene Ländereien an die Agrarwirtschaft und den internationalen Markt zu liefern.(…)“

Weiterlesen auf: http://crimethinc.blogsport.de/…/alle-auf-die-strasse-gege…/

Bericht: Lebensbedingungen vor der serbisch-ungarischen Grenze.

Gerade befinden sich Genoss*innen von uns in Subotica (Serbien) an der serbisch-ungarischen Grenze und unterstützen dort Menschen die auf der Flucht in die EU sind. Hier ein Bericht von der sehr dramatischen Situation vor Ort. Spendet (siehe Ende des Berichts) und unterstützt vor Ort!

Bericht (Triggerwarnung):

Lebensbedingungen vor der serbisch-ungarischen Grenze

Ein Bericht über die Situation illegalisierter Menschen an einer europäischen Grenze. Seit dem 12.12.2018, sind wir nun in Subotica, einer Stadt in Serbien an der Grenze zu Ungarn. Zu dritt arbeiten wir als Teil der Organisation aus Spanien escuela con alma und versuchen Menschen, die auf der Flucht in die EU sind, mit dem Lebensnotwendigen zu unterstützen .Escuela con alma begleitet die Menschen auf der Flucht seit gut 1,5 Jahren, schafft Öffentlichkeit für ihre Situation, dokumentiert Polizeigewalt und hat Strukturen für Unterstützer*innen und zur Versorgung geschaffen.
Momentan gibt es zwei Orte, in denen die Menschen in ihrer Zeit in und um Subotica wohnen. Ein Ort ist außerhalb der Stadt, der andere mitten im Zentrum. An den beiden Orten ist die Situation sehr unterschiedlich, weshalb wir sie getrennt voneinander beschreiben möchten. weiterlesen

By 2020 we rise up! Europaweite Kampagne gegen den Klimawandel!

„Am 8. Dezember haben Aktivist*innen auf der ganzen Welt den Klima-Alarm ertönen lassen. Wir haben dieses Datum gewählt, um einen massenhaften Aufstand für Klimagerechtigkeit zu starten.

Während Extremwetterereignissen weltweit Verwüstungen anrichten und Politiker*innen und Konzerne auf der COP 24 in Katowice mit dem „busisness as usual“ weitermachen, haben wir keine Zeit zu verlieren. Es ist an uns, die Klimakrise zu lösen.

Das Jahr 2019 hindurch werden wir eine zunehmende Zahl von Menschen mobilisieren, die mit ihren Körpern die Maschinerie blockieren, die die Zerstörung verursacht. Wir werden unseren Protest an die Orte tragen, an denen Klimawandel gemacht wird; wir machen Aktionen gegen fossile Infrastruktur, gegen Unternehmen, gegen politische sowie finanzielle Institutionen, die die Ursache der Krise sind. Zusammen werden wir den radikalen Wandel einleiten, den unsere Gesellschaft braucht, um den katastrophalen Klimawandel aufzuhalten.

Beim Treffen des Climate Justice Action (CJA) Netzwerks in Ostrava, Tschechien (17.-19. November 2018) haben Gruppen aus ganz Europa beschlossen, ihre Kämpfe zu verbinden – gegen Gaspipelines, Kohleminen, Agrarindustrien, Flughafenausbau und soziale Ungerechtigkeiten.

Ab dem 8. Dezember werden wir uns gemeinsam erheben. Wir werden über das Jahr 2019 hinweg Anlauf nehmen, um im Jahr 2020 einen kollektiven Massenaufstand für Klimagerechtigkeit und Systemwandel zu organisieren.“ (https://animal-climate-action.org/…/by-2020-we-rise-up-sta…/)

http://by2020weriseup.net/

#WeRise2020

Schlachtfabrik-Arbeiter*innen: 50 Prozent weniger Kontrollen!

Rede der Kampagne gegen Tierfabriken Niedersachsen in Vechta

„Ein Gesetz zur Stärkung der Rechte von Schlachthof-Arbeitern tut genau das Gegenteil von dem, was es soll: Es schwächt sie.
Kontrolliert wird nun noch seltener als zuvor und teils so, dass man gar keine Verstöße finden könne, so die Kritik.
Dabei sind die schlechten Arbeitsbedingungen auf Schlachthöfen bekannt: Experten beklagen teils sklavenähnliche Zustände.(…)“

„(…)Die nötigen Kontrollen haben mit dem Gesetz nicht etwa stark zu-, sondern sogar rapide abgenommen. Den Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge führte die zuständige „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ 2017 bundesweit nur noch 233 Kontrollen in der Fleischwirtschaft durch. 2015 waren es noch 445.(…)“

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fleischindustrie-schlachthof-kontrollen-nehmen-rapide-ab-1.4249896

Spendenaufruf.

Hallo ihr .
Dieses Jahr gab es von uns wieder einige Aktionen/Veranstaltungen gegen die tägliche Ausbeutung und Naturzerstörung der Tierindustrie und nächstes Jahr wollen wir natürlich weiter machen. Das kostet uns regelmäßig viel Geld für Fahrtkosten, Material, et cetera. Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr gern etwas auf das unten stehende Konto überweisen.
Wir freuen uns über jede Spende und auch über neue Menschen die bei uns mitmachen wollen und sagen danke an alle, die mitgemacht, Geld gespendet und/oder unsere Aktionen und Proteste solidarisch mitverfolgt haben.

Wir hoffen auf ein protestreiches Jahr 2019.
Bis jede Schlachtfabrik stillsteht, für eine erfolgreiche Suche nach Lösungen, gegen Ausbeutung, Repression und Ressourcenverschwendung! Bis kein Protest mehr nötig ist! Macht mit!

Eure Kampagne gegen Tierfabriken (Niedersachsen)

Spendenkonto:

Spenden und Aktionen

IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06

Betreff (unbedingt angeben): Wietze_n

Gerade keine Tiere drin: ALF zerstört riesige Hühnermastanlage?!

Die Überreste der Anlage. Foto: Walsroder Zeitung

Laut einigen Medienberichten brannte am 30ten November 2018 eine Hühnermastanlage für bis zu 40.000 Hühner in Altenwahlingen (bei Walsrode) bis auf die Grundmauern nieder. Tiere waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht in der Anlage. Die Walsroder Zeitung berichtet das „vieles auf einen Brandanschlag von militanten Tierschützern“ hindeuten würde. So wurde an der Anlage ein Graffiti mit der Aufschrift: „Stop Capitalism“ und „ALF“ gefunden. Die Polizei ermittelt. Zu den Presse-Links hier: weiterlesen

Blockade des Cargill-Werks in Salzgitter (bei Braunschweig).

Übrigens: Wir blockieren gerade das Werk von Cargill bei Salzgitter! Kommt doch eben noch vorbei und macht mit. Ticker und Bilder folgen…

Hier unsere Pressemitteilung:

„Stoppt die Rodung, die Ausbeutung, den Klimawandel!“

Aktivist*innen besetzen Zufahrt von Cargill bei Salzgitter

Etwa 20 Umwelt- und Tierrechtsaktivist*innen blockieren aktuell die Zufahrt bei einer der 12 deutschen Standorte des Agrarunternehmens Cargill bei Salzgitter. Die Aktion steht im Kontext einer Studie der Umweltorganisationen ROBIN WOOD und Mighty Earth, die gestern veröffentlicht wurde. Angeprangert werden Tropenwaldrodungen für den Futtermittelanbau in Lateinamerika, woran der Konzern maßgeblich beteiligt ist und unter anderem der Belieferung des deutschen Hühnerfleischkonzern Rothkötter dient. weiterlesen

Rechtsextremist Jair Bolsonaro wird neuer Präsident in Brasilien!

Der Rechtsextremist Jair Bolsonaro hat die Wahlen in Brasilien gewonnen und ist somit neuer Präsident! Die Konzerne werden sich freuen (die weltweite Tierausbeutungsindustrie mit ihren Weide- und Futtermittelflächen in Regenwaldgebieten auch), denn Bolsonaro will den Regenwald weiter der Zerstörung für den Profit preisgeben. Auch für alle die für eine Welt frei von Ausbeutung, Sexismus, Homophobie, Rassismus et cetera kämpfen werden es schwere Zeiten. Für die Klimabewegung genauso wenn der Regenwald weiter zerstört wird. Bolsonaro hat bereits Säuberungen angekündigt…

Wieder Wiesenhof-Werkvertragsarbeiter*innen um ihren Lohn geprellt!

Rede der Kampagne gegen Tierfabriken (Niedersachsen) in Vechta

Vor dem Landgericht Oldenburg ist der Geschäftsführer einer bulgarischen Werkvertragsfirma angeklagt. Der Angeklagte hatte Werkvertragsarbeiter*innen an eine deutsche Zwischenfirma vermittelt, die wiederum die Arbeiter*innen in der Wiesenhof-Schlachtanlage in Lohne hat schuften lassen. Vom Stundenlohn von acht Euro sahen die Arbeiter*innen nur noch die Hälfte und mussten von diesen vier Euro auch noch die Kosten ihrer Unterkünfte zahlen! Der angeklagte Geschäftsführer der bulgarischen Firma hat sich nun um den Prozess gedrückt und wartet anscheinend auf Verjährung der Tat. Die deutsche Zwischenfirma soll auch noch ein Verfahren bekommen, aber PHW/Wiesenhof scheint wieder fein raus zu sein. Für die illegalen Machenschaften im undurchsichtigen Netzwerk ihrer Zwischenfirmen muss PHW/Wiesenhof scheinbar abermals keine Konsequenzen fürchten. PHW/Wiesenhof schlägt lediglich ihren Profit aus dieser Ausbeutung.

https://www.nwzonline.de/region/vechta/blaulicht/lohne-oldenburg-lohner-firma-zahlt-nur-halben-lohn-angeklagter-erscheint-nicht-vor-gericht-und-laesst-prozess-platzen_a_50,2,3659662253.html

Futtermittelanbau: Immer mehr Amazonasregenwald wird für die Massentierhaltung zerstört!

„(…) 4.656 Quadratkilometer (465.600 Hektar) Amazonasregenwald wurden in Brasilien den vergangenen zwölf Monaten bis Ende August 2018 abgeholzt – es ist die höchste Entwaldungsrate seit dem Jahr 2007. Hauptverursacher der Rodungen sind die Soja- und Fleischindustrie. Die Hauptimporteure von Sojaschrot sind die EU und China, die Millionen Tonnen der eiweisshaltigen Hülsenfrucht als Futter in der industriellen Massentierhaltung einsetzen.(…)“

„(…) Bei den laufenden Regierungswahlen in dem südamerikanischen Land macht bisher der rechtsradikale und auf Hass setzende Kandidat Jair Bolsonaro das Rennen. Er hat bereits angekündigt, die Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft zusammenzulegen und die für illegale Rodungen bestehenden Strafen weitgehend abschaffen zu wollen. Zudem will er das Amazonasgebiet für den Bau von Wasserkraftwerken und den Abbau von Bodenschätzen freigeben.(…)“

https://www.regenwald.org/news/9075/brasilien-sojaexporte-treiben-abholzung-voran

Hühnermastanlagen-Erweiterung in Ohrdorf!

4 Anlagen gibt es schon, 3 neue Anlagen für insgesamt 126.000 Tiere sollen dazu gebaut werden!

In Ohrdorf (Landkreis Gifhorn) will die „Ohre-Hähnchen Bioenergie GmbH“ zu ihrem jetzt schon riesigen Mastanlagenkomplex noch 3 weitere Mastfabriken bauen. Derzeit mästet „Ohre-Hähnchen“ in ihren 4 Anlagen 1,2 Millionen Hühner pro Jahr für PHW/Wiesenhof! Seit Jahren steht die Erweiterung an. Nun hat die lokale Politik geäußert, dass sie keine Bedenken habe. „Das ist ein Wahnsinnsbetrieb“, sagt dagegen der BUND.

Hambacher Wald bleibt! Vielfältiger Protest verhindert Rodung (vorerst)! Wald wieder besetzt!

Der vielfältige Protest gegen die Rodung des Hambacher Waldes hat nun einen langen Rodungsstopp erkämpft. Erst räumen tagelang tausende Polizist*innen Baumhäuser aus dem besetzten Wald damit RWE diesen für den Kohle-Tagebau roden kann, dann hat eine Klage des BUND vor dem OVG Münster Erfolg und verhängt einen Rodungsstopp. Nun ist der Wald auch schon wieder besetzt und die Polizei hat sich zurückgezogen. RWE rechnet damit das vielleicht erst in 2 Jahren gerodet werden kann. Der jahrelange vielfältige Protest und die seit einigen Wochen stattfindenden großen Demonstrationen mit bis zu 50.000 Menschen haben gezeigt, dass ausdauernde Proteste auf verschiedenen Ebenen wirksam sind.

https://www.taz.de/Nach-Rodungsstopp-im-Hambacher…/!5541954/

06ter Oktober 2018: Großdemonstration gegen Kohle und für den Hambacher Wald!

Hambacher Wald: Kommt am 06ten Oktober 2018 um 12 Uhr nach Buir zur Großdemonstration gegen Kohleabbau und für den Hambacher Wald!

Heute waren schon 20.000 Menschen beim Waldspaziergang und haben gegen Rodung und Räumung protestiert! Die Polizei hat nach eigenen Angaben schon 77 Baumhäuser geräumt und zerstört. Trotzdem entstehen immer wieder neue Barrikaden, Plattformen und Tripods.

Termine rund um den Protest findet ihr hier:

https://hambacherforst.org/termine/

Klimaschutz statt RWE!