No DAPL (Dakota Access Pipeline) – Kundgebung

Kampagne gegen Tierfabriken - NO DAPL

Am 23. Februar 2017 protestierten ca. 30 Menschen vor einer Filiale der Deutschen Bank am Bohlweg in Braunschweig.

Hintergrund dieser Aktion:

Das Ölunternehmen Energy Transfer will ihre im Bau befindliche und 3,8 Milliarden Dollar teure Erdölpipeline durch das Reservat indigener Menschen – Standing Rock – bauen. Diese Pipeline soll nach Fertigstellung auf einer Strecke von 1880 km rund 80 Millionen Liter Rohöl befördern. Der im Juli 2016 von der US Army Corps of Engineers (USACE) genehmigte Bau durch Standing Rock benötigte der USACE nach auch keine korrekte Umweltverträglichkeitsprüfung. Besonders in Bezug auf die Gefährdung der Trinkwasser-Reserven sei keine ausreichende Prüfung erfolgt.

Die Deutsche Bank unterstützt den Bau der Dakota Access Pipeline (DAPL) mit 275 Millionen Dollar, indem sie am Bau beteiligte Firmen Unternehmenskredite übergab.

Es gibt und gab viele Proteste vor Ort (Standing Rock). Um diese zu unterstützen und ihre Solidarität zu äußern fanden sich die weit entfernten Protestierenden vor der Deutschen Bank ein. Die Forderung: Keine Geschäfte mit Missachtenden von Mensch und Natur! Umweltschutz vor Profit!

Gerade mal einen Tag vor stattfindender Kundgebung wurde das Protestcamp von der Polizei geräumt.

Ausführlichere Informationen über den Hintergrund findet ihr hier:

Ein Video und Kurzbericht über die Räumung gibt’s hier (Tagesschau):

Verlauf der Kundgebung:

Die Aktionstartete um 15 Uhr. Bereits nach kurzer Zeit begann die Musikgruppe „Samba-Attac“ mit ihrem musikalischen Einsatz. Umstehende und vorbeigehendeLeute blieben interessiert stehen, schlossen sich zum Teil für eine Weile der Kundgebung an und äußerten ihre Solidarität mit den Protesten. Es gab viel mündlichen Austausch. Die verteilten Flyer wurden gern angenommen. Gemalte Schilder und Transparente wiesen auf das Thema der Kundgebung hin.

Auch die Menschen innerhalb der Bankfiliale hatten etwas vom Protest: Mit „Öl“ verunreinigteGeldschein-Nachahmungen, auf denen mit „#NoDAPL“ auf die Machenschaften der Deutschen Bank hingewiesen wurde, wurden an mehreren Geldautomaten platziert.

Nach einer Menge guter, lautstarker Musik und interessanten Gesprächen endete die Kundgebung um 17.30 Uhr.

Wir wünschen den Protestierenden in Standing Rock viel Kraft, Zusammenhalt, Unterstützung und was mensch noch so alles brauchen kann, um sich von den drohenden und bereits stattgefundenen Repressionen nicht unterkriegen zu lassen!

Solidarität mit den Kämpfen und Kämpfenden gegen die Dakota Access Pipeline!