Ende Gelände! // AG Tierproduktion und Klima 1. Treffen

Ende Gelände! ist ein klimapolitisches Aktionsbündnis, das am 15. August mit einer großen Aktion des zivilen Ungehorsams – der Blockierung des RWE-Braunkohle-Tagebaus im Rheinland (Garzweiler) – viel Aufmerksamkeit erzielen konnte. An diesen Erfolg gilt es anzuknüpfen, um eine radikale sozial-ökologische Transformation zu erreichen.

Ende Gelände! möchte die Klimabewegung nicht auf die Kohlefrage reduzieren und sich mit verschiedenen einschlägigen Kämpfen verbinden.

Die Klimarelevanz der Tierproduktion wird notorisch unter den Tisch gekehrt. Zu sehr rüttelt offensichtlich die Infragestellung unserer Tierproduktion und -konsumtion an den Grundfesten unserer Gesellschaft. Die Faktenlage spricht jedoch für sich: Der aktuelle Abschlussbericht des Umweltbundesamts stellt fest, dass die Emissionen aus der Landwirtschaft (u.a. Tierhaltung!) der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland sind: Der große Abstand zu den energiebedingten Emissionen aus der Verbrennung erklärt sich leicht, weil weitere mit der Tierhaltung zentral verbundene Faktoren wie der Futtermittelanbau und Transportwege nicht mit eingerechnet wurden.

Deshalb wollen wir uns am 30. September treffen, um die Faktenlage aufzubereiten und eine starke gemeinsame Aktion zu planen. Es ist jetzt an der Zeit, die Synergieeffekte, die sich aus dem Klima-Thema ergeben, zu nutzen und uns zu verbünden: No climate justice without animal justice!

Wenn ihr kommen wollt, meldet euch unter aktionen-gruene-woche@riseup.net und wir schreiben euch den genauen Ort des Treffens!