Positionspapier

Hallo Genoss_innen und Freund_innen,

Mit den vorliegenden Positionspapier möchten wir euch eine kurze Zusammenfassung der gemeinsamen inhaltlichen Standpunkte des „Arbeitskreises Aktionscamp der Kampagne gegen Tierfabriken“ geben. Wir möchten mit den Positionspapier transparent machen mit welchen Hintergrund und welcher Motivation wir das Camp organisiert haben. Es ist uns durchaus bewusst das wir, wollen wir diese Gesellschaft von Grund auf ändern, sie weitaus mehr verstehen lernen müssen. Dies kann nur in einen kollektiven und kritischen Austausch geschehen.

Wir setzen uns für die Befreiung aller Tiere aus Menschlicher Herrschaft ein. Es geht uns nicht darum die Verhältnisse in denen Tiere gefangen gehalten und getötet werden zu verbessern sondern sie abzuschaffen.

Der Schlachtfabrikausbau in Holte steht dabei für uns nur exemplarisch für eine Gesellschaft in der Tiere für die Profite der Herrschenden ihr leben lassen müssen.

Wir halten es für möglich und nötig die von Menschen gemachte und systemische Gewalt und Herrschaft auf den Müllhaufen der Geschichte zu verbannen und fordern eine Gesellschaft in der alle Individuen, ihr Leben möglichst frei und selbstbestimmt einrichten können.

Wir sehen uns als Teil einer radikalen linken die gegen Kapitalismus und Unterdrückung kämpft und solidarisieren uns mit anderen emanzipatorischen Kämpfen.

Wir fordern Schluss mit der Zerstörung der Natur.

Wir unterscheiden zwischen Profiteuren und den Arbeiter_innen in den Schlachtfabriken die wir ebenfalls als Unterdrückte sehen und mit deren Kämpfen um ein gutes Leben und gute Arbeit wir uns solidarisieren.

Des weiteren findet ihr unsere Wünsche und Forderungen an einen Umgang unter einander im Camp und bei den von hier ausgehen Aktionen in dem Text „Zum Umgang mieinander“. Außerdem in unsere inhaltliche Position nochmal deutlicher im Vorstellungsflyer der Kampagne.

Da es gerade in letzter Zeit immer wieder vor kam, dass rechte Gruppen und/oder Personen bei Tierrechts/Tierschutzaktionen auftauchten, wollen wir hier nochmal explizit darauf hinweisen das diese nicht willkommen sind! Nationalistische, faschistische oder ähnliche Positionen stehen für uns im deutlichen Widerspruch mit einer Bewegung die sich für Emanzipation einsetzt.