Wiesenhof-Schlachtfabrik in Wietzen-Holte schwächelt! Ab 2018 werden Schichten abgebaut!

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Wie die Harke (Lokalzeitung) am 20ten Oktober 2017 berichtete, wird der Betrieb in der Schlachtanlage ab Januar 2018 nur noch einschichtig gefahren (Vorher zwei Schichten). Entlassungen soll es deswegen aber nicht gegeben haben. Alle FESTANGESTELLTEN Arbeiter*innen würden weiterbeschäftigt. Nach den Leih- und Werkvertragsarbeiter*innen wird da natürlich nicht gefragt…

Wie es in Zukunft mit der Holter-Fabrik weitergeht wollte Wiesenhof-Sprecherin Maria Große Böckmann dann auch nicht sagen. Auch bezüglich der Erweiterungspläne scheint Wiesenhof in Wietzen-Holte immer noch nicht weiter zu kommen. Böckmann dazu: „Bezüglich Ihrer weiteren Fragen kann ich Ihnen leider immer noch nicht viel mehr Neues mitteilen, da das Genehmigungsverfahren immer noch läuft.“

Wie gesagt: Wir würden auch beim Rückbau der Schlachtfabrik in Wietzen-Holte helfen bzw. bei dessen Umbau hin zu einem Betrieb ohne Ausbeutung…

Es folgt der Harke-Artikel:

“Wiesenhof baut Schichten ab

Nicht alle Bereiche der Produktion betroffen

Bei Wiesenhof in Wietzen-Holte stehen Veränderungen an: Die Nienburger Geflügelspezialitäten GmbH plant für Anfang Januar 2018, den Betrieb auf eine einschichtige Schlachtung zurückzufahren. Das betrifft die drei Produktionsbereiche Schlachtung, Zerlegung und Würzen.

„Die Verpackungs- und Logistikbereiche sind hiervon nicht betroffen und werden im Zweischichtbetrieb weiterarbeiten“, berichtet Unternehmenssprecherin Maria Große Böckmann auf HARKE-Nachfrage. „Grund hierfür ist zum einen die Wiederaufnahme der Produktion in Lohne und zum anderen die Veränderung des Absatzmarktes für Grillhähnchen in Deutschland.“ Besonders Letzteres mache eine Grillerschlachtung über zwei Schichten wie in der Vergangenheit nicht notwendig. Es habe deswegen keine Kündigungen gegeben, alle festangestellten Mitarbeiter würden weiterbeschäftigt.

Die Frage, ob die Zukunft des Standortes im Landkreis Nienburg gefährdet sei, wurde nicht beantwortet. Weiterhin unklar ist darüber hinaus, ob die vor Jahren gestartete Beantragung eines Ausbaus in Holte noch weiterverfolgt wird. Große Böckmann: „Bezüglich Ihrer weiteren Fragen kann ich Ihnen leider immer noch nicht viel mehr Neues mitteilen, da das Genehmigungsverfahren immer noch läuft.“”

https://www.dieharke.de/Lokales/Lokalnachrichten-6/60154/Wiesenhof_baut_Schichten_ab.html

Nach Fabrik-Brand in Lohne. Wiesenhof hat Kunden verloren und steht nun vor der Wiederinbetriebnahme..

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Es geht wieder los bei PHW/Wiesenhof in Lohne. Nach dem Großbrand in der Schlachtfabrik zu Ostern 2016 darf in der Fabrik wieder getötet werden.

“(…)Vor dem Brand lag die Kapazität bei 432.000 geschlachteten Tieren pro Tag. Nach früheren Angaben von Wiesenhof, dem größten Geflügelfleischproduzenten Deutschlands, wird es nach der Wiederinbetriebnahme noch einige Zeit dauern, bis dieses Niveau wieder erreicht wird. Wegen des Brandes seien Kunden und damit Marktanteile verloren worden.(…)

https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/wiesenhof-schlachthof-lohne-wird-wieder-betrieb-genommen-8794945.html

Geestland-Prozess: Freispruch aber Strafzahlung für Wiesenhof!

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Das Urteil im Prozess gegen Geestland (Wiesenhof-Tochter) wegen illegaler Beschäftigung von über 900 Arbeiter*innen zu Niedriglöhnen ist gefallen!

Die beiden Angeklagten (Geestland Geschäftsführer Norbert Deeken und dem wegen Beihilfe angeklagten ehemaligen Wiesenhof-Prokuristen und Pro Work Geschäftsführer Frank Diekmann) wurden vom Landgericht Oldenburg freigesprochen. Der Vorwurf sei zwar erwiesen, die Taten sind aber bereits verjährt. Dennoch muss PHW/Wiesenhof die Lohnkosten, die durch die Dumpinglöhne aufs Konzernkonto gespart wurden an die Staatskasse zahlen. Das sind zehn Millionen Euro, die eigentlich den ausgebeuteten Arbeiter*innen gehören und nicht dem Staat, der mit diesem Geld dann wieder riesige Tierfabriken subventioniert.

Hier der NDR-Bericht dazu:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Landgericht-spricht-Ex-Wiesenhof-Manager-frei,wiesenhof630.html

Plädoyers beim Prozess gegen Geestland (Wiesenhof-Tochter)! 4 Euro Stundenlohn für die Arbeiter*innen (!!!!)

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Das Urteil soll Mitte Oktober fallen! Die Staatsanwaltschaft fordert für den Geestland Geschäftsführer Norbert Deeken 2 Jahre Haft auf Bewährung und für den wegen Beihilfe angeklagten ehemaligen Wiesenhof-Prokuristen und Pro Work Geschäftsführer Frank Diekmann 9 Monate Haft auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft bescheinigte beiden Angeklagten, wegen der illegalen Beschäftigung zu 4 Euro die Stunde von 800 Arbeiter*innen, in grobem Eigennutz gehandelt zu haben. Die dadurch gesparten 11 Millionen Euro müssten von Geestland zurückgezahlt werden, sollte das Gericht ein strafbares Handeln erkennen.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.nwzonline.de/blaulicht/wildeshausen-garrel-lohne-oldenburg-wiesenhof-tochter-geestland-800-bulgaren-illegal-beschaeftigt_a_32,0,4111445050.html

Skandalurteil aus Nienburg: Ziviler Ungehorsam in der Unrechtstradition der SA?

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Am 30ten Januar 1933 marschierten viele Fackeln durch das Brandenburger Tor und bejubelten die Machtergreifung Hitlers, zu der die Fackelträger selbst mit beigetragen haben. Die Sturmabteilung (SA) der NSDAP feiert an diesem Januartag mit ihren Fackeln den Nationalsozialismus. Mit brutaler Gewalt hatten die faschistischen Schläger der SA unzählige Menschen verfolgt, gefoltert und ermordet und mit diesem Terror so zum Aufbau des Nationalsozialismus beigetragen, der in den Jahren seiner Gewaltherrschaft Millionen von Menschen in den Tod schicke.

Am 02ten August 2016 blockierten rund 30 Umwelt- und Tierbefreiungsaktivist*innen die Wiesenhof-Schlachtfabrik in Wietzen-Holte, um mit dieser Aktion des Zivilen Ungehorsams auf die in Bezug auf Tiere,Natur und Menschen ausbeuterische Geschäftspraxis des PHW-Konzerns (Marke Wiesenhof) aufmerksam zu machen und direkt in den gewaltvollen Betriebsablauf der Fabrik einzugreifen. Ein Aktivist wurde deshalb am 17ten August 2017 vom Amtsgericht Nienburg mit aller Schärfe der Justiz zu drei Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.

Ein ungewöhnlich hartes Urteil für einen bislang nicht vorbestraften Aktivisten, der lediglich den Fahrer eines LKWs an der Weiterfahrt gehindert haben soll, in dem er auf dem LKW-Dach saß und sich die „durch seine eigene Masse vermittelte Schwerkraft und die daraus resultierende Reibung auf der Oberfläche als eigene körperliche Kraftentfaltung zu Nutze gemacht hat“ (Zitat aus dem Urteil).

Woher diese Schärfe kommt und was das mit den Verbrechen der Nationalsozialisten zu tun hat, versucht Amtsrichter Förtsch in seiner verfassten Urteilsbegründung, die uns vorliegt, zu erläutern. Jan-Hauke Förtsch begründete sein hartes Urteil völlig ungeniert mit fragwürdigen und unerträglichen Aussagen. Umsäumt von persönlichen Angriffen gegen den damals angeklagten Aktivisten, der in Förtschs Urteilsschreiben als „verbohrt und engstirnig“ betitelt wird, münden seine Ausführungen in einem Nazivergleich der besonders geschmacklosen Art. weiterlesen

Das Elend des parlamentarischen Tierschutzes – Die Positionen der etablierten Parteien zur Bundestagswahl 2017

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Das Bündnis Marxismus und Tierbefreiung hat die relevanten Parteien die zur Bundestagswahl antreten werden, auf ihre Positionen in Sachen Tierschutz und Tierrechte, analysiert.

Das Elend des parlamentarischen Tierschutzes – Die Positionen der etablierten Parteien zur Bundestagswahl 2017
Marxismus und Tierbefreiung·Monday, September 11, 2017

Es ist mal wieder soweit: Am 24. September 2017 werden die BürgerInnen der Bundesrepublik Deutschland zur Bundestagswahl an die Urnen geladen. Dass Parteien im Kampf um WählerInnenstimmen allerlei für „Bürgerinnen und Bürger“ und für die Tiere versprechen und hinterher bestenfalls kosmetische Reformen vorgenommen werden, ist nichts Neues. Ebenso wenig wie die Erkenntnis, dass sich allein mit Wahlen, parlamentarischer Repräsentation oder dem Mitmachzirkus von Bürgerbeteiligung bis Volksabstimmungen keine wirklich grundsätzlichen gesellschaftlichen Veränderungen – wie die Abschaffung des Privateigentums – durchsetzen lassen. Ein Beispiel dafür sind die Tierschutzgesetze in Deutschland oder der Schweiz: Die Zahlen der geschlachteten Tiere sind so hoch wie nie zuvor, obwohl der Tierschutz in beiden Staaten Verfassungsrang besitzt.

Nichtsdestotrotz lohnt es sich, einen Blick in die Programme zu werfen, mit denen die größten Parteien in Deutschland derzeit für sich werben. Denn diese Parteien organisieren nicht nur die politisch-ökonomischen Interessen verschiedener Klassenfraktionen in der Zivilgesellschaft und im Staat. Sie besorgen auch ihre politische Durchsetzung und ideologische Vermittlung. Das betrifft nicht nur die Ausbeutung der ArbeiterInnen oder die imperialistische Unterwerfung peripherer Staaten im kapitalistischen Weltsystem (bzw. gegebenenfalls die reformistische oder revolutionäre Opposition dagegen). Auch die ökonomische Ausbeutung der Natur im Allgemeinen und der Tiere im Besonderen durch Staat und Kapital wird mit Hilfe der Parteien politisch exekutiert und legitimiert. Damit sich dies nicht ändert, müssen die Kapitäne insbesondere der Fleischindustrie dafür Sorge tragen, dass die größte aller Nahrungsmittelindustrien der Republik und die führende in der Europäischen Union weiterhin durch den Staat und seine VertreterInnen hofiert, protegiert und alimentiert wird. Wie die Parteien in der gegenwärtigen historischen Konstellation das politische Geschäft für die Fleischindustrie besorgen und wie sie dies rechtfertigen, kann man den Parteiprogrammen entnehmen. weiterlesen

Es hat sich ausgeschlachtet! Weiterer Prozesstag gegen Wiesenhof am Landgericht Oldenburg!

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Gestern ging es am Landgericht Oldenburg weiter gegen den Geestland-Geschäftsführer Norbert Deeken* und den ehemaligen Wiesenhof-Prokuristen und Pro Work Geschäftsführer (ehemals ZVS GmbH – Die Personalvermittlungsfirma -) Frank Diekmann* wegen vorgeworfener illegaler Beschäftigung zu Dumpinglöhnen von 800 Arbeiter*innen aus Bulgarien in der Wildeshausener Schlachtfabrik. Ein interessanter Artikel darüber findet sich bei der TAZ.

http://www.taz.de/!5444786/

* Die vollständigen Namen wurden von uns noch nachrecherchiert.

Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klima retten!

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Via Animal Climate Action

— 13. Oktober 2017: Podiumsdiskussion in Berlin —
— 14. Oktober 2017: Demonstration in Fürstenwalde 11.30 uhr am Marktplatz–

Die Herstellung von Futtermitteln und deren Verfütterung in der Tierproduktion trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Eine zentrale Rolle im Futtermittelhandel in Deutschland nimmt dabei der Konzern Agravis ein. Das Agravis-Werk in Fürstenwalde stellt eine Drehscheibe für den überregionalen Handel dar, mit eigenem Hafen sowie Gleisanschluss und Be- und Entladestationen für Lastwagen. Aktuell strebt Agravis eine Erweiterung der Anlage an, um die Kapazitäten noch weiter auszubauen. Mit einer Demonstation in Fürstenwalde machen wir auf die Problematiken von Futtermitteln aufmerksam. Wir fordern einen Stopp von Futtermittelimporten!

Futtermittel und Tierproduktion

Die globale Landwirtschaft ist für ein Fünftel bis ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zusätzlich hat die Landwirtschaft auch vielfältige Auswirkungen auf weitere planetare Grenzen wie z. B. die Landnutzung, die Biodiversität und den Stickstoffkreislauf. Diese Auswirkungen führen auch dazu, dass die Folgen des Klimawandels schwerer abzufedern sind.
Einen großen Anteil an diesen Folgen der Landwirtschaft hat die Tierproduktion – und dabei spielt die damit verbundene Futtermittelherstellung eine der Hauptrollen. Im Vergleich dazu trägt die Tierproduktion nur einen vergleichsweise kleinen Teil zur Welternährung bei und kommt vorwiegend der wohlhabenderen Weltbevölkerung zugute. Erkauft wird die Produktion mit der Verwüstung ganzer Landstriche, der immer weitgehenderen Erzeugung multiresistenter Krankheitserreger, extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auch im industrialisierten Norden und nicht zuletzt durch Ausbeutung nichtmenschlicher fühlender Lebewesen: zig Milliarden Landtiere und Billionen Wassertiere fallen jährlich der Tierproduktion zum Opfer.

Futtermittel als Teil des Problems
Futtermittel stellen eine zentrale Ursache dieser Probleme dar. Im Zuge der Industrialisierung wurde die Weidehaltung zunehmend durch intensive Tierhaltung ersetzt. Es entstanden viele Großbetriebe, die eine große Anzahl an Tieren auf geringem Raum konzentrieren. In der Regel sind dort keine ausreichenden landwirtschaftlichen Nutzflächen zur Erzeugung der dafür benötigten Futtermittel vorhanden, daher wird auch von „landloser Tierproduktion“ gesprochen.

Verschwendung aufgrund von Verfütterung

Für die Produktion von Futtermitteln werden Ressourcen wie Land und Wasser verbraucht, die anstelle des Einsatzes im Rahmen der Tierproduktion direkt für die Herstellung pflanzlicher Lebensmittel verwendet werden könnten. Vor diesem Hintergrund stellt Tierproduktion eine verschwenderische Nahrungsmittelproduktion dar.
Für die Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierspezies und Haltungsbedingungen ca. 1,5 bis 21 pflanzliche Kalorien benötigt. Der Land- und Ressourcenverbrauch lässt sich daher bei direkter Produktion pflanzlicher Lebensmittel drastisch verringern. Des Weiteren entstehen fast die Hälfte der Treibhaushasemissionen der Tierproduktion bei der Herstellung von Futtermitteln. Dieser Anteil kann durch eine Umstellung auf pflanzliche Lebensmittelproduktion umfassend reduziert werden, während die direkten Emissionen der Tierhaltung entfallen könnten.
Auch hinsichtlich des Wasserverbrauchs stellen Futtermittel eine krasse Verschwendung dar. Für die Herstellung eines Kilogramms Rindfleisch werden vor allem für Futtermittel durchschnittlich 16.500 Liter Wasser, für ein Kilogramm Schweinefleisch oder Käse 5.000 Liter verbraucht. Im Vergleich entfallen zum Beispiel auf ein Kilogramm Sojabohnen rund 2500 Liter Wasser und auf ein Kilogramm Kartoffeln 130 Liter.

Futtermittelimporte
Im Zuge der Globalisierung werden auch Futtermittel über immer weitere Strecken und in größeren Mengen gehandelt. Ein Großteil des in Europa verfütterten eiweißreichen Futtermittels stammt gegenwärtig aus Lateinamerika. Dort sind eine Vielzahl von Problemen mit der Produktion verbunden. Für die stetige Erweiterung der Anbauflächen werden oft große Flächen Regenwald gerodet – mit langfristigen negativen Folgen für das Klima, die Biodiversität und die Landschaft. Gleichzeitig werden die Futtermittel oft in Monokulturen und unter zum Teil massivem Einsatz genmanipulierter Saaten und von Pestiziden angebaut. Viele vormals relativ nachhaltig wirtschaftende Kleinbäuer*innen werden durch die aggressive Expansion der Produzenten ihrer Lebensgrundlage beraubt, und die Arbeiter*innen beim Futtermittelanbau leiden in vielen Fällen unter prekären Bedingungen.
Des Weiteren entsteht dort, wo die importierten Futtermittel verfüttert werden, oft ein Überschuss an nährstoffreicher Gülle, was in einigen Gebieten zu einem übermäßigem Nährstoffeintrag (Eutrophierung) führt. In Folge dessen kommt es zu negativen Auswirkungen für die Biodiversität, die CO2-Aufnahmefähigkeit von Gewässern und auch für die menschliche Trinkwasserversorgung.

Fischmehl
Fischmehl, das heißt getrocknete und gemahlene Teile von Fischen, stellt eine weitere Form von Futtermittel dar, welches überwiegend in der Aquakultur sowie in der Schweine- und Hühnermast als Beimischung verwendet wird. Verklärend wird vonseiten der produzierenden Unternehmen oft behauptet, dass Fischmehl lediglich aus Beifang hergestellt werde. Doch gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich die Fischmehlproduktion zu einem neuen Zweig der Hochseefischerei entwickelt, so dass bestimmte Fischarten ausschließlich für die Produktion von Fischmehl gefangen werden. Die Produktion von Fischmehl ist damit eine zentrale Ursache für die Ausrottung einzelner Fischarten und die Überfischung einiger Meeresgegenden.
Ähnlich wie beim Import von Soja sind auch die Hauptlieferanten von Fischmehl lateinamerikanische Länder. Die Verarbeitung von Fischmehl hat dort katastrophale Folgen für Menschen und Umwelt. So wird regelmäßig publik, dass mit Chemikalien versetzte Abfälle aus Fischmehlfabriken ungefiltert ins Meer geleitet werden. Zusätzlich leiden Anwohner*innen an Haut- und Atemwegserkrankungen, da der bei der Verarbeitung entstehende Fischmehlstaub in den Fabriken verbrannt wird.

Fr. 13. & Sa. 14.10.2017: Podiumsdiskussion in Berlin und Demonstration in Fürstenwalde

Zunächst wollen wir am Freitagabend in Berlin im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum
Thema Tierproduktion und Futtermittelimporte mit Akteuren aus verschiedenen Gruppen ins Gespräch kommen.
Anschließend wollen wir am Samstag die globalen Auswirkungen des Futtermittelhandels an einem lokalen Akteur verdeutlichen: dem Konzern Agravis mit seinem Futtermittelwerk in Fürstenwalde. Gegenwärtig plant Agravis eine Erweiterung des Werks – die Kapazität soll auf 405.606 Tonnen Mischfutter pro Jahr steigen. Nach einer Kundgebung und Infoständen fordern wir mit einer Demonstration vom Stadtkern zum Futtermittelwerk den Stopp von Futtermittelimporten!

Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klima retten!

Globale Klimagerechtigkeit setzt das Ende der Tierproduktion voraus – Klimawiderstand durch Aktionen gegen Tierproduktion! Kommt zur Podiumsdiskussion nach Berlin und zur Demonstration nach Fürstenwalde!

Animal Climate Action, 5.09.2017

Steine in die Abläufe der Fleischindustrie

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Heute haben wir erfahren, dass an zwei unterschiedlichen Orten und in
zwei unterschiedliche Abläufe, der Produktion und Vermarktung von
Fleisch, eingegriffen wurde.

In Großbritanien streiken Arbeiter*innen von MC Donalds für höhere Löhne
und gegen Mobbing, willkürliche Gehaltskürzungen und sexualisierte
Belästigung.
https://www.jungewelt.de/artikel/317641.streik-bei-mcdonald-s.html

In Gleina – eine Gemeinde in Sachsen-Anhalt – wurde der Bau einer
Hühnermastanlage für 207 000 Tiere, vom Landesverwaltungsamt abgelehnt.
Der Investor Richard Wermuth hat jedoch angekündigt wegen der Ablehnung
nun vor Gericht zu ziehen.

http://www.lvz.de/Region/Altenburg/Landesverwaltungsamt-lehnt-Antrag-fuer-Haehnchenmast-Anlage-bei-Gleina-ab

F

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Über eine Woche trafen sich viele Menschen aus vielen Ländern und sozialen Bewegungen im Rheinischen Braunkohlerevier. Gemeinsam stritten und kämpften wir für ein Klima der Gerechtigkeit und blockierten die Infrastruktur von RWEs Kohlakraftwerken.

Am ersten Tag der Aktionstage gab es eine Fahrradtour zu Tierproduktionsstätten in der Region.

Es folgt ein Bericht von Animal Climate Action zu der Fahrradtour:

Fahrraddemo „Tierproduktion heißt: Klimawandel, Landraub, Ausbeutung“

Die Fahrraddemo startete bei bestem Wetter, mit super Laune und mit gut 75 Teilnehmer*innen vom Klimacamp am Lahey Park und führte an fünf Stationen vorbei, an denen verschiedene Aspekte der Tierproduktion in Form von Redebeiträgen beleuchtet wurden.

Nachdem einigen noch ein Fahrrad organisiert und letzte Reparaturen durchgeführt wurden, startete die Fahrrad-Demo mit einer Rede zur Motivation und dem vor uns liegenden Programm. Am ersten Stop auf dem Feldweg nach Immerath ließen wir die Blicke schweifen über die umliegenden Felder. Neben traditionellen Ackerfrüchten wie Getreide, Rüben und Kartoffel legten wir unser Augenmerk auf Pflanzen, die im Rahmen der Industrialisierung insbesondere für die Verwendung als Futtermittel in Mastanlagen angebaut werden.

Die zweite Etappe der Tour führte zum Dingbuchenhof, einem Rinderzuchtbetrieb. In einem Redebeitrag thematisierten wir die Probleme, die mit der Zucht von Rindern und anderen Tieren einhergehen. Die Fleischproduktion in Deutschland wächst immer weiter, inzwischen ist Deutschland der viertgrößte Fleischexporteur weltweit und der größte in Europa. Traditionell große Fleischexporteure sind riesige Flächenländer wie Argentinien, Brasilien oder die USA. Deutschland ist die große Ausnahme in dieser Liste, mit gravierenden Umweltfolgen und extremer Ausbeutung der darin arbeitenden Menschen. Der Wachstum der deutschen Fleischindustrie ist unter anderem begründet in der Schaffung eines massiven Niedriglohnsektors. Fleischproduktion ist aber keine Branche wie jede andere. Sie ist mit einem hohen Ausstoß an Treibhausgas-Emissionen verbunden und ohne massive Gewalt gegen die Tiere, exzessiven Flächenverbrauch insbesondere auch im globalen Süden und schwerer Schädigung von Wäldern und anderen Ökosystemen nicht zu haben.

Die dritte Station führte uns ins „Industriegebiet“ in Glimbach. In direkter Nachbarschaft standen wir einer Putenmastanlage, einer Hähnchenmastanlage sowie einer daran angebundenen Biogasanlage gegenüber. Wir berichteten von der örtlichen Entstehungsgeschichte und dem damit verbundenen Widerstand der Anwohner*innen. Nach und nach entstand an dieser Anhöhe eine Anlage nach der anderen, mit immer weiteren Erweiterungen. Die Betreiber*innen hatten sogar eine Zucht tropischer Meerwassergarnelen geplant, um die in der Biogasanlage aus tierischen Exkrementen produzierte Wärme effektiver zu nutzen. Dabei machten wir uns bewusst, wie unscheinbar die Anlagen von außen anmuten, welches Leid darin jedoch existiert und welche Folgen damit einhergehen für die Umwelt. Von dieser Stelle hatte man auch einen freien Ausblick auf die umliegende Gegend und damit auch auf die massiven landschaftlichen Veränderungen, die mit dem Kohleabbau einhergehen. Unter anderem war die sich durchschnittlich 200 m über die Umgebung erhebende Abraumhalde Sophienhöhe gut sichtbar.

Die Abdeckerei in Linnich stellte die vorletzte Station der Fahrrad-Demo dar. Laut Eigenbeschreibung sieht sich das Unternehmen SecAnim GmbH als Dienstleister für die Unschädlichmachung gefährlicher tierischer Nebenprodukte. Tatsächlich stellen Abdeckereien die Endstation für Tieren dar, die in der industriellen Tierproduktion aus Effizienzkalkül frühzeitig versterben müssen. In einem Redebeitrag beschäftigten wir uns außerdem mit den Verhältnissen und Klimaauswirkungen in der Hähnchenzucht.

An der letzten Station in Ameln erhielten die Radler*innen der Fahrrad-Demonstration „Tierproduktion heißt: Klimawandel, Landraub, Ausbeutung“ von Animal Climate Action ein wohlverdientes Mittagessen, das freundlicherweise von der KüFa des Klimacamps und Unterstützer*innen zur Verfügung gestellt wurde. Nach dem Essen folgte ein weiterer inhaltlicher Beitrag zur Geschichte der Tierproduktion in der Landwirtschaft. Anschließend fuhr der Großteil der Gruppe zum Klimacamp am Lahey Park zurück, während einige zum Aktionscamp von Ende Gelände in Bedburg weiterzogen.

Infos zu der Aktion von Kohle erSetzen findet ihr hier

Infos zu den vielfältigen Kleingruppenaktionen von Zucker im Tank findet ihr hier

Infos zu den Aktionen von Ende Gelände findet ihr hier

Infos zur Aktion Rote Linie gegen Kohle findet ihr hier

Märchenstunde bei der Tierindustrie: Neue Studie soll Klimafreundlichkeit der Intensivhühnerhaltung belegen.

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Die Massenhühnerhaltung schützt den Regenwald und ist viel klimafreundlicher als ökologische Landwirtschaft! Die tierquälerischen Zustände in den Mastfbriken gibt es nicht, die Vorwürfe sind lediglich Verunglimpfungen und Ideologie… Das besagt eine neue besonders glaubwürdige Studie: Finanziert – ganz klar – von der Geflügelwirtschaft selbst und von “(…) der QS-Fachgesellschaft Geflügel GmbH, einem Kontrollsystem der Fleischwirtschaft, in dessen Gremien die Großmäster wie Heidemark und Wiesenhof („Lohmann & Co.“), der Deutsche Verband Tiernahrung oder Händler wie Rewe, Aldi und Edeka sitzen. Herausgegeben hat die Studie eine „HFFA Research GmbH“.
Die arbeitet auch für Agrarchemiefirmen wie BASF, Bayer Cropscience, für Nestlé.(…)”

Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/studie-behauptet-huehner-massenhaltung-schuetzt-den-regenwald-15161582.html

Drei Monate Knast wegen Sitzblockade?!

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Ein Bericht über ein laienverteidigten Strafverfahrens zu §240 (Nötigung) welches am 17.08. vorm Amstgericht Nienburg abgeschlossen wurde – Von der Aktion bis zum Urteil

Die Aktion
Parallel zum „Aktionscamp gegen Tierfabriken“ 2016 wurden am 02.08.2016 die drei Zufahrtsstraßen zu Wiesenhofs Schlachtfabrik in Wietzen-Holte über mehrere Stunden blockiert. Die Fabrik stand still. LKWs konnten weder ein- noch ausfahren. Im Rahmen dieser Aktion wurden auch LKWs beklettert.
Siehe: http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/en/blockade-der-wiesenhof-schlachtfabrik-in-wietzen-holte-nach-sechs-stunden-beendet/

Der Straftatvorwurf
Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, einen LKW-Fahrer daran gehindert zu haben, seine Fahrt nach Plan fortzusetzen. Dies sei strafbar gemäß §240 (Nötigung). §240 erfordert eine Nötigung durch „Gewalt“ (sehr spezielle Auslegung) oder „Drohung mit einem empfindlichen Übel“. Darauf wurde seitens der Staatsanwaltschaft – sogar als die Verteidigung darauf hinwies – in der Hauptverhandlung gar nicht eingegangen.

Das Verfahren
Der Angeklagte hatte vor, sich selbst mit Hilfe von Laienverteidigern -also nicht formell ausgebildeten Juristinnen- vor Gericht zu verteidigen. weiterlesen

PM: Zweiter Prozesstag gegen Wiesenhof- Gegner vor dem Amtsgericht Nienburg

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Beim ersten Verhandlungstag gegen einen Aktivisten, der sich letzten Sommer an einer Blockade des Wiesenhof-Schlachthofs in Holte beteiligte, warf Richter Förtsch nach kurzer Zeit den Angeklagten und mehrere Zuschauer*innen aus dem Saal und verhängte letztendlich vier Tage Ordnungshaft gegen den Aktivisten. Am Donnerstag, den 17.08 um 9 Uhr soll das Verfahren fortgesetzt werden. Diesmal wieder in Anwesenheit des Angeklagten.

In diesem Verfahren wird dem Angeklagten Nötigung vorgeworfen – ein Tatvorwurf, bei welchem der Angeklagte durch das Beklettern eines Fleischtransporters Gewalt ausgeübt haben soll, da er den Fahrer am Weiterfahren hinderte. Bereits beim ersten Verhandlungstag wurde von dem Angeklagten in seiner Einlassung die Absurdität dieses Gewaltbegriffes thematisiert. „Angeklagt wird nicht die Gewalt, die täglich 125.000 Hühnern in der Fabrik angetan wird, ebenso wenig die katastrophalen Arbeitsbedingungen und auch nicht die Folgen, die die Fleischindustrie für die Umwelt hat. Für das Gesetz und Richter Förtsch ist eine Protestaktion gegen eben diese gewaltvollen Verhältnisse Gewalt. Jemanden 4 Tage einzusperren, weil er angeblich jemanden Unterbrochen hat, scheint dagegen vollkommen legitim zu sein.“ empört sich Chris K.

Der Angeklagte musste die vier Tage in der JVA Vechta absitzen. Doch kündigt er an, sich davon nicht einschüchtern zu lassen und weiterhin darauf zu bestehen, seine Rechte vor Gericht wahrzunehmen und sich selbst zu verteidigen.

Der Prozess ist das Dritte Verfahren dass im Zusammenhang mit den zahlreichen Protestaktionen gegen den Ausbau der Schlachtfabrik stattfindet. In der Vergangenheit hat es sowohl Freisprüche als auch Verurteilungen gegeben.

Weitere Informationen und Berichte unter:

kampagne-gegen-tierfabriken.info

zum ersten Prozesstag:
http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/en/wiesenhof-gegner-in-ordnungs-haft-prozess-wegen-wiesenhof-blockade-ausgesetzt/
http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/en/4-tage-ordnungshaft-fuer-aktivisten-never-trust-the-judge/

der Aktionsbericht von damals:
http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/en/blockade-der-wiesenhof-schlachtfabrik-in-wietzen-holte-nach-sechs-stunden-beendet/
http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/en/blockade-bei-der-wiesenhof-schlachtfabrik-in-wietzen-holte/

zum Camp damals:
http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/en/eindruecke-vom-aktionscamp/

18ter bis 29ter August: Camps und Aktionstage im Rheinland

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In wenigen Wochen starten die Klimaaktionstage im Rheinland. Vom 24. bis 29. August rufen verschiedene Initiativen zu unterschiedlichsten Aktionen gegen die Verstromung der Braunkohle – des klimaschädlichsten aller fossilen Energieträger – und Tierproduktion auf:

Das Aktionsbündnis Ende Gelände https://www.ende-gelaende.org/de/ lädt ein zu Massenblockaden der Kohleinfrastruktur im Revier.

Bei der Aktion KOHLE erSETZEN http://kohleersetzen.blogsport.eu/ werden Zuwege zu einem Kohlekraftwerk blockiert werden. Die Aktion richtet sich an Menschen mit und ohne Blockadeerfahrung

Die Kampagne Zucker im Tank https://www.zuckerimtank.net/ unterstützt Kleingruppenaktionen im Revier mit dem Ziel die Abläufe der Kohleindustrie effektiv zu stören.

Lokale Initiativen und Umweltorganisationen rufen zur Großdemo im Hambacher Wald am 26.8. unter dem Motto „Rote Linie gegen Kohle“ auf. Infos unter http://zukunft-statt-braunkohle.de/

Die Gruppe Animal Climate Action organisiert eine Fahrraddemo durchs Kohlerevier am 24. 8. https://animal-climate-action.org/de/

Als Orientierungshilfe, um die für jede*n Einzelne*n passende Aktionsform zu finden, haben Menschen den „Action-Finder“ https://www.zuckerimtank.net/?page_id=293 entwickelt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Camps:

Wie in den letzten Jahren gibt es auch schon vor den Aktionstagen wieder Camps im Revier, auf denen es um Bildung, Vernetzung und das Leben von Alternativen geht. Alle drei Camps finden statt vom 18.-29. August.

Das Achte Klimacamp im Rheinland http://www.klimacamp-im-rheinland.de/ bietet wieder ein großes Programm rund um Klimawandel, Kapitalismus und Lösungsansätze und beherbergt auch wieder die diesjährige degrowth-Sommerschule https://www.degrowth.info/de/sommerschule-2017/ (mit Anmeldung, aber noch viele Plätze frei!).

Das Connecting-Movenments-Camp http://www.klimacamp-im-rheinland.de/como/ will Menschen verschiedener sozialer Kämpfe und Bewegungen zusammenbringen, um neue Perspektiven emanzipatorischer Politik zu entwickeln.

Das camp for [future] https://www.campforfuture.de/ richtet sich an junge Menschen ab 16 Jahren und thematisiert Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Feminismus oder Migration.

„Um den Klimawandel aufzuhalten und eine global gerechte Gesellschaft zu schaffen, müssen wir die Landwirtschaft verändern – gemeinsam!“

Es folgt ein Aufruf zum Barrio für Ernährungssouveränität beim diesjährigen Klimacamp im Rheinland. Wir werden – als Teil vom Netzwerk Animal Climate Action – auch dabeisein!

Wir beteiligen uns auf dem Klimacamp im Rheinland (18.-24. August) am Barrio für Ernährungssouveränität, das auf dem Connecting-Movements-Camp stattfindet.

Hier der Aufruf zum Barrio: weiterlesen

Neuer Prozesstermin wegen Wiesenhofblockade

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Nachdem der erste Prozesstag am 27.7. in Nienburg damit endete das Richter Förtsch unseren Genossen für vier Tage in Ordnungshaft steckte, wurde nun ein neuer Termin festgelegt.

17. August um 9:00 uhr
Amtsgericht Nienburg
(Berliner Ring 98)

Zeugen wir Richter Förtsch das er mit seinen Einschüchterungsversuchen und Grundrechtsverletzungen nicht durchkommen wird!

Zeigt euch solidarisch mit den Angeklagten und betroffenen von Repression!

Einen Bericht vom ersten Tag findet ihr hier

Einen Bericht von der Aktion und den damit verbundenen Vorwurf findet ihr hier