Widerstand gegen Hühnermastanlagen im Nordkreis Gifhorn!

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“Im Nordkreis regt sich Widerstand gegen den Bau weiterer Hähnchenmastställe. Nach Aufruf des BUND-Kreisverbands gründete sich am Mittwochabend in Wittingen eine Bürgerinitiative, die auf den dortigen Stadtrat einwirken will, den Plänen der Investoren einen Strich durch die Rechnung zu machen.(…)”

“(…) Zu den vier bestehenden Anlagen in Ohrdorf kämen zwei weitere Anlagen mit wohl 42.000 Tieren hinzu, außerdem je zwei weitere in Darrigsdorf und in Lüben. Zahrenholz hat bereits fünf Ställe, Bokel zwei. Allein Wittingen könnte den Markt somit künftig jährlich mit mehr als fünf Millionen Hähnchen beliefern.(…)” (Gifhorner Rundschau)

Aktionsrallye in Berlin: „Raus aus der Tierindustrie – Agrarwende für Klimagerechtigkeit jetzt!“

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Von Extinction-Rebellion Berlin:

Internationale Extinction-Rebellion-Woche: 100 Aktivist*innen protestierten in Berlin am internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands für globale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Tierrechte

Berlin, 17.04.2019. Mehrere Aktivist*innen blockierten am Nachmittag den Eingang des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie kurzzeitig die Straße davor. Zugleich störten etwa 50 Personen den regulären Betrieb in einem REWE-Supermarkt in der Friedrichstraße. Beide Aktionen fanden im Rahmen einer Aktionsrallye durch Berlin-Mitte unter dem Motto „Raus aus der Tierindustrie – Agrarwende für Klimagerechtigkeit jetzt“ statt, zu der von Extinction Rebellion (XR) Berlin und Animal Climate Action (AniCA) aufgerufen worden war.

Über mehrere Stationen hinweg zogen Aktivist*innen am Nachmittag mit Kundgebungen und zivilem Ungehorsam vom Bauernverbandshaus am Oranienburger Tor bis zum BMEL in der Wilhelmstraße. „Mit unserem kreativen Protest möchten wir auf die existentielle Klimakrise aufmerksam machen, in der wir uns befinden. Wir müssen die klimaschädliche Landwirtschaft grundlegend umbauen, und das heißt: drastische Reduktion von Tierhaltung und Tierproduktkonsum“, berichtet Anne Lahr von Animal Climate Action, eine der Gruppen, die zur Aktionsrallye aufgerufen hatten. weiterlesen

Antibiotikaresistente Keime: “Die Resistenzrate auf Hähnchenfleisch hat sich seit Jahren nicht verringert”

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“Eine Umweltorganisation hat Hähnchenfleisch aus Discountern testen lassen und die Ergebnisse am Dienstag in Berlin vorgestellt. In mehr als der Hälfte der Stichproben sind demnach antibiotikaresistente Keime nachgewiesen worden.(…) Die Erzeuger des belasteten Fleisches sitzen zum Großteil in Niedersachsen.(…)”

“(…) Laut einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung werden seit vergangenem November generell weniger Antibiotika in der Tierhaltung eingesetzt. Allerdings zeigte die Studie auch, dass gerade bei Mastgeflügelketten weiterhin hohe Resistenzraten bestehen. “Die Resistenzrate auf Hähnchenfleisch hat sich seit Jahren nicht verringert”, sagte Reinhild Benning von Germanwatch.(…)” (NDR)

Genehmigung für Mastanlagen in Elze erteilt.

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“Die Region Hannover hat die sogenannte immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Erweiterung der Masthähnchenställe in Elze erteilt. Das berichtet Regionssprecher Klaus Abelmann jetzt auf Anfrage. Demnach kann der Landwirt dort zwei weitere Ställe mit je 42.500 Plätzen errichten und die Anlage im Außenbereich auf 164.000 ausbauen. Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch bei der Region Hannover erhoben werden.(…)” (HAZ)

http://www.haz.de/…/Wedemark-Region-genehmigt-Haehnchenmast…

Freiheit für Max Zirngast!

Auch wir fordern die Freiheit für den in der Türkei angeklagten Sozialisten und Tierbefreiungsaktivisten und haben die Solidaritätserklärung vom Bündnis Marxismus und Tierbefreiung unterzeichnet.

Gestern fand in Ankara der erste Verhandlungstag statt. Der Prozess wurde auf den 11. September vertagt und Max darf die Türkei bis auf weiteres nicht verlassen.

https://anfdeutsch.com/aktuelles/max-zirngast-darf-tuerkei-nicht-verlassen-10713?fbclid=IwAR3eSuHapsgC1Ncw0ZuxjWeDJf9CmHbrQpFLZB_itOqJdtuF9lqaPbGZ77M

Es folgt die Solidaritätserklärung:

Solidaritätserklärung für den Sozialisten und Tierbefreiungsaktivisten Max Zirngast

In der Türkei soll ab dem 11. April 2019 dem linken Journalisten und Aktivisten Max Zirngast, der in Ankara lebt und arbeitet, der Prozess gemacht werden. Ihm wird vorgeworfen, „Mitglied einer terroristischen Organisation“ zu sein. Die Vorwürfe, das zeigt nicht zuletzt die Anklageschrift, sind lächerlich und ganz offensichtlich aus politischen Motiven konstruiert. Der türkische Repressionsapparat hat Max deswegen bereits im vergangenen Jahr rund drei Monate in Untersuchungshaft gehalten und ihm noch nicht einmal genaue Gründe dafür mitgeteilt. Bei einer Verurteilung drohen ihm nun bis zu zehn Jahren Haft. Ein fairer Prozess ist kaum zu erwarten.

Wie bereits bei anderen demokratischen, sozialistischen und kommunistischen JournalistInnen und etlichen weiteren, die vom AKP-Regime für ihre kritische Meinung hinterGitter gesperrt wurden, soll an einem weiteren unliebsamen Aktivisten und Berichterstatter ein Exempel statuiert werden. Deshalb, und auch weil Max Zirngast aktiv in der türkischen Tierbefreiungsbewegung ist, erklären wir hiermit unsere Solidarität mit Max – Schluss mit dem
Prozess und Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Dass Max Internationalist ist, legen nicht nur seine Überzeugungen und sein Lebensweg nahe, der ihn als österreichischen Staatsbürger in den Kampf gegen die Rechtsentwicklung in der Türkei führte. Er reiste im März 2018 auch eigens aus der Türkei nach Hamburg, um an einer Akademie der deutschsprachigen Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung teilzunehmen. Er wollte zuhören, lernen und seine Erfahrungen aus der Türkei zur Diskussion stellen. Nicht ohne Dissens, aber immer solidarisch und an der Sache debattierte er mit den TeilnehmerInnen über die Gründe und Strategien, ArbeiterInnen, Tiere und die Natur vom Joch des Kapitalismus zu befreien.

Bereits während der Untersuchungshaft hat der Sozialist und vegane Tierbefreiungsaktivist Max Zirngast das Gefängnisessen weitgehend verschmäht und musste sich von den geringen Summen Geld, die er geschickt bekommen durfte, selbständig mit pflanzlichen Lebensmittel versorgen. Das Recht auf vegane Verpflegung im Knast, das andere Gefangene in der Türkei mühsam erkämpft haben, wurde ihm verwehrt.

Unabhängig davon ist Max‘ Situation, wie er auch selbst immer wieder betont, kein Einzelfall – weder in der Türkei noch in den Staaten ihrer NATO-Komplizen Deutschland oder USA. Wer in Zeiten sich zuspitzender internationaler Konkurrenz um ökonomische Profite, um politische Einflusssphären und ideologische Deutungshoheit im Klassenkampf aktiv für sozialistische Positionen eintritt, ist eine potentielle Gefahr für die Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse der Eliten und ihrer Staatsapparate. Und als solche werden Max und zahlreiche andere – JournalistInnen, TierbefreierInnen, ÖkoaktivistInnen, KriegsgegnerInnen, Gewerkschaftsaktive, FeministInnen usw. – auch von ihren Repressionsorganen behandelt. Einmal im Visier der Behörden, ist es nur ein Katzensprung bis zur Kriminalisierung und Verfolgung als mutmaßlicher „Terrorist“. Die bürgerlichen Rechtsnormen sind dann nur noch bedingt gültig, die vermeintlichen Rechtsstaaten setzen das Recht aus. Sie zeigen ihre Fratze, die sich hinter der bürgerlichen Fassade verbirgt: Wenn sie von „Sicherheit“ reden, dann meinen sie die von Kapital und Bourgeoisie, nie aber unsere – geschweige denn die der Tiere oder der Natur.

So auch im Fall Zirngast. Wir fordern ein sofortiges und bedingungsloses Ende dieses politischen Prozesses und öffentliche Rehabilitierung von Max Zirngast. Wir unterstützen die Proteste und die Kampagne, die auf seine Situation aufmerksam machen. Alle demokratischen und revolutionären Kräfte stehen in der Pflicht, weiterhin politischen Druck zu entfalten, um Max zu unterstützen und für seine Freiheit wie auch die aller anderen inhaftierten oder angeklagten AktivistInnen und JournalistInnen zu kämpfen.

Until every cage is empty!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Hoch die internationale Solidarität!
#FreeMaxZirngast
https://freemaxzirngast.org/

April 2019
ErstunterzeichnerInnen:
Albino, Animal Climate Action (AniCA), Assoziation Dämmerung, Britta Rehr, Bündnis Marxismus und Tierbefreiung (MuTb), Dr. Johannes Volker Schmidt, Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen -, Melanie Bujok, Mirjam Irle, Tierbefreiung Hamburg, Tierrechtsgruppe Zürich, Tierrechtsinitiative Hamburg, T-Zelle

Weitere UnterzeichnerInnen:
Liberation Nürnberg, die tierbefreier e.V.

Spendenkonto:
Konto: Asyl in Not Wien
Betreff: Max Zirngast
IBAN: AT69 3200 0000 1173 1379
BIC: RLNWATWW

Immer mehr riesige Hühnermastanlagen im Nordkreis Gifhorn! Bürger*innen-Versammlung am 24ten April 2019!

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Der Ohrdorfer Ortsrat (LK Gifhorn) sagte diese Woche Ja: Ja zu noch zwei geplanten Hühnermastanlagen der “Ohre-Hähnchen Bioenergie GmbH”. Dort stehen schon vier große Anlagen! In Zahrenholz  fünf Hühnermastanlagen, in Bokel zwei und neben Ohrdorf sollen auch noch jeweils zwei weitere Anlagen in Lüben und Darrigsdorf entstehen. Widerstand gegen diese Entwicklung im Nordkreis Gifhorn ist dringend nötig.

Der BUND Gifhorn lädt wegen des “bedrohlichen Anstiegs von Bauanträgen für Groß-Hähnchenmastanlagen im Raum Wittingen (Nordkreis Gifhorn)” am 24ten April um 19 Uhr zu einer Bürger*innen-Versammlung in Wittingen ein.

https://www.bund-gifhorn.de/…/Pressemitteilung_Buergerversa…

https://www.az-online.de/…/mehr-haehnchenmaststaelle-ohrdor…

Aktionsrallye: “Raus aus der Tierindustrie – Agrarwende für Klimagerechtigkeit jetzt!”

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Animal Climate Action und Extinction Rebellion Berlin laden am 17ten April 2019 zur Aktionsrallye in Berlin.

Aufruf

Aktionsrallye in Berlin-Mitte am internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, 17.4. ab 13 Uhr. Startpunkt: Deutscher Bauernverband, Claire-Waldorff-Str. 7

**Infoveranstaltung am Vortag, 16.4., 19 Uhr, im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a.**

Die Klimakrise ist hier. Eine wichtige, aber oft unterschätzte Ursache: die Landwirtschaft. In Anbetracht dieser existentiellen Krise, in der wir uns befinden, müssen wir die Landwirtschaft grundlegend umbauen. Mit einer drastischen Reduktion von Tierhaltung und Tierproduktkonsum, Wiedervernässung von Mooren und Umstellung auf agrarökologische Methoden können wir die Emissionen massiv senken. Gleichzeitig können wir damit Kohlenstoff in Böden und Wäldern binden und der Atmosphäre entziehen. Das ist umso nötiger, als die Landwirtschaft und damit unser aller Ernährung selbst von der Erderwärmung und deren Folgen wie Dürren und Extremwetter bedroht sind.

Das aktuelle Agrarsystem heizt nicht nur den gefährlichen Klimawandel weiter an, sondern zwingt allein in Deutschland über 700 Millionen Tiere jährlich in ein leidvolles Leben. Es zerstört und schädigt zahlreiche Ökosysteme und sorgt mit der kapitalistischen Devise „Wachsen oder Weichen“ dafür, dass immer mehr bäuerliche Betriebe aufgeben und lebendige Dörfer und Landschaften zu toten Agrarwüsten werden. Profiteure sind vor allem große Konzerne, die an dem Handel mit Lebensmitteln verdienen und dabei globale Ausbeutung, Landraub und Naturzerstörung verantworten.

Wir brauchen eine grundlegende Neuausrichtung unseres Verhältnisses zu Tieren und zur Natur insgesamt sowie eine andere Organisation der Landwirtschaft, die Chancen in den Dörfern schafft, global gerecht ist und alle Menschen mit guten Lebensmitteln versorgt.

Am 17. April – dem internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands – werden wir eine Aktionsrallye in Berlin-Mitte veranstalten und mehrere Institutionen besuchen, die von dem aktuellen Agrarsystem profitieren und es mit aufrechterhalten. Wir treffen uns um 13 Uhr vor der Tür des deutschen Bauernverbands. Wir werden gegen die aktuelle Agrarpolitik protestieren und zugleich Alternativen aufzeigen. Mit Aktionen zivilen Ungehorsams werden wir deutlich machen, wie ernst es uns ist. Wir wollen anders anbauen, anders essen und anders leben – für alle Lebewesen auf diesem Planeten!

Wir solidarisieren uns mit dem Widerstand von Kleinbäuer*innen auf der ganzen Welt. Und wir fordern: Climate Justice Now!

Extinction Rebellion Berlin & Animal Climate Action

https://animal-climate-action.org/…/aktionsrallye-raus-aus…/

Elze: Entscheidung zu Mastanlagen-Erweiterung auf 164.000 Mastplätze dauert noch!

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“Ob ein Elzer Landwirt seine Hähnchenmastställe im Außenbereich mit einem Neubau auf 164.000 Plätze verdoppeln darf, ist auch nach fast einem Jahr im Antrags- und Genehmigungsverfahren noch nicht klar. Die Entscheidung hat die Region Hannover jetzt für das zweite Quartal 2019 angekündigt. Eine Bürgerinitiative und der eigens zum Spendensammeln gegründete Verein Contra Industriehuhn Wedemark lassen inzwischen einen Anwalt Möglichkeiten einer Klage prüfen, falls die Stallerweiterungen genehmigt würden.(…)” (HAZ)

http://www.haz.de/…/Wedemark-Entscheidung-zu-Stallausbau-da…

“Die dringend nötige Agrarwende wird nicht von der Politik ausgehen.” (Ein Kommentar von Friederike Schmitz)

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Morgen kommen EU-Agrarkommissar Phil Hogan, Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU), Niedersachsens Landtagspräsidentin Gabriele Andretta (SPD) und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) im Schloss Herrenhausen in Hannover zusammen und diskutieren über die Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik ab 2020. Dabei wird sehr wahrscheinlich nichts positives herauskommen. Agrarwende also unmöglich? Einen passenden Kommentar dazu hat Friederike Schmitz bei Deutschlandfunkkultur verfasst:

“(…) Das Problem ist strukturell, und daher muss die Politik tatsächlich endlich etwas tun, Gesetze ändern und Subventionen umverteilen. Nur: Diese Aufforderung ergeht an sie schon seit langem. Die „Wir haben es satt“-Demo feiert bald zehnjähriges Jubiläum. Trotzdem ändert sich fast nichts. Das liegt auch an der Macht des Bauernverbandes, dessen Verflechtungen mit der Politik mehrfach nachgewiesen wurden.

Um dem etwas entgegensetzen, muss der gesellschaftliche Druck für die Agrarwende steigen. Die Klimabewegung mit Ende Gelände oder Fridays for Future macht es vor: Der kalkulierte Regelbruch funktioniert, um ein Thema dauerhaft auf die Tagesordnung zu bringen. Auch Futtermittelwerke und Schlachthöfe lassen sich besetzen und blockieren. Daneben müssen die Alternativen zur Agrarindustrie aufgebaut und gelebt werden – die Konzepte sind da: Permakultur, Agroforst, bioveganer Anbau, essbare Städte, Gemeinschaftsgärten, Solidarische Landwirtschaft.

Die dringend nötige Agrarwende wird nicht von der Politik ausgehen und man kann sie auch nicht im Supermarkt kaufen. Sie erfordert den aktiven Einsatz von uns allen.”

Den kompletten Kommentar gibt es hier zum lesen:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/agrarwende-ethischer-k…

Und mehr zum Agrar-Treffen in Hannover:

https://www.ndr.de/…/Duenge-Streit-Otte-Kinast-trifft-EU-Ko…

DNA-Abnahme: Ein Jahr und fünf Monate bundesweite Fahndung und keinen Schritt weiter.

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Polizeiauto der Polizei Braunschweig fährt sich in frisch geteerter Straße fest.

Beim DNA-Verfahren gegen unseren Genossen André gibt es auch nach weit über einem Jahr Fahndung nicht viel Neues zu berichten. Die Polizei tut sich anscheinend nach wie vor schwer die bereits im September 2015 von der Braunschweiger Staatsanwaltschaft beantragte DNA-Abnahme bei ihm durchzusetzen. Die Begründung für die DNA-Abnahme ist laut Staatsanwaltschaft deren Annahme, dass gegen André zukünftig “Strafverfahren von erheblicher Bedeutung” im Rahmen seines politischen Engagements gegen die Agrar-/Tierindustrie zu führen wären. Nach Versuchen die DNA unseres Genossen ohne rechtliches Gehör abzunehmen, wurde nach einigem rechtlichen hin und her bereits am 27ten Oktober 2017 ein Termin bei der Polizei für die DNA-Abnahme angesetzt. Dieser Termin wurde aber nicht wahrgenommen, woraufhin eine bundesweite Fahndung startete um die DNA-Abnahme zu erzwingen. Wir verurteilen diese Kriminalisierung von Protesten gegen Ausbeutung und Natur-/Klimazerstörung weiterhin und fordern ein Ende der Fahndung und der geplanten DNA-Abnahme!

Für die Befreiung von Mensch, Natur und Tier! Gegen die neuen Polizeigesetze!

Hühnermastanlage in Asendorf darf vorerst nicht gebaut werden!

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Protestaktion der Kampagne gegen Tierfabriken Niedersachsen in Asendorf.

Die Agrarindustrielle Iris Flentje möchte in Asendorf-Hardenbostel eine Hühnermastanlage mit Kapazitäten von fast 40.000 Hühnern errichten. Heute wurde vor dem Verwaltungsgericht Hannover über die Klage vom “Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen” entschieden: Diese Tierfabrik darf erstmal nicht gebaut werden! Es lässt sich bisher nicht feststellen, ob ausreichend Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen getroffen wurde.

Zitat aus der Begründung des Gerichts: “(…) Danach sind genehmigungsbedürftige Anlagen so zu errichten und zu betreiben, dass zur Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Umwelt insgesamt Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen getroffen wird, insbesondere durch die dem Stand der Technik entsprechenden Maßnahmen. Ob die Beigeladene dem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen getroffen hat, lässt sich vorliegend nicht feststellen.

Es ist zu besorgen, dass durch die Anlage der Beigeladenen, die nach dem LAI-Leitfaden zur Ermittlung und Bewertung von Bioaerosol-Immissionen zulässigen Orientierungswerte dergestalt überschritten werden, dass schädliche Umwelteinwirkungen nicht mehr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden können. Die Beigeladene hat nicht nachgewiesen und die Genehmigung stellt nicht sicher, dass durch die Abluftreinigungsanlage des Hähnchenmaststalls eine danach erforderliche Abscheidung der Bioaerosole von mindestens 75 Prozent erreicht wird.(…)”

Quelle:

https://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/…/…

Neue Selbstbeschreibung der Kampagne gegen Tierfabriken Niedersachsen (KgT)

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Jetzt wo die Schlachtfabrik in Wietzen-Holte schließt, haben wir unsere Selbstbeschreibung dementsprechend aktualisiert und konkretisiert. Den neuen Text findet ihr im Menüpunkt “Hintergrund” unter “Kampagne gegen Tierfabriken Niedersachsen (KgT)” und hier:

Wer wir sind

Die Kampagne gegen Tierfabriken Niedersachsen (KgT) richtet sich gegen industrielle Tierhaltung in Niedersachsen. Unser Fokus liegt dabei auf der sich stark im Wachstum befindlichen Hühnerindustrie. Unsere Kritik widmet sich nicht allein der massiven Tierausbeutung, sondern thematisiert ebenso Menschenrechtsverletzungen wie die Ausbeutung von Fabrikarbeiter*innen und die massive Natur- und Klimazerstörung dieser Industrie. Die KgT ist ein Netzwerk von linkspolitischen und unabhängigen Aktivist*innen vorwiegend aus Braunschweig und Umgebung. Ihren Anfang nahm die KgT 2010 mit der Bauplatzbesetzung von Europas größter Hühnerschlachtfabrik in Wietze und fokussierte sich später auf eine Wiesenhof-Fabrik in Wietzen-Holte, die Anfang 2019 schließen musste. Wir nutzen vielfältige Protestaktionen wie Aktionscamps, Straßentheater, Kundgebungen oder auch Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Bauplatzbesetzungen, GoIn´s und Blockaden.

Unsere Ziele dabei sind:

  • Die Schließung von bestehenden Mast- und Schlachtfabriken, sowie die Verhinderung von geplanten Neu- und Ausbauten.
  • Die Förderung einer kritischen Auseinandersetzung mit der Tierindustrie in der Gesellschaft.
  • Die Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen dieser Industrie und vieler Probleme unserer Zeit wie z.B. Ressourcenverschwendung und Klimawandel.
  • Wir wollen Menschen motivieren sich aktiv gegen Ausbeutung und Zerstörung von Leben und deren Grundlage zu stellen.

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Mastanlage mit 145.000 Mastplätzen ist kein landwirtschaftlicher Betrieb mehr!

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Gestern hat das Verwaltungsgericht München ein Urteil in der Auseinandersetzung um eine Hühnermastanlage in Eschelbach/Wolnzach gesprochen: Die Anlage darf nicht in Betrieb genommen werden! Ein Urteil was vielleicht auch Auswirkungen auf andere Mastanlagen in Deutschland haben könnte.

“(…) Einer der größten Geflügelmastbetriebe in Bayern darf vorerst nicht in Betrieb gehen. Das Verwaltungsgericht München entschied am Freitagnachmittag, dass die Mastanlage in Wolnzach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm nicht als landwirtschaftlicher Betrieb zu werten ist. “Nur als solcher wäre die Anlage unter baurechtlichen Gesichtspunkten im Außenbereich zulässig”, teilte das Gericht mit. Ein Landwirt wollte eine neue Anlage mit rund 145.000 Mastplätzen bauen. Das löste für Proteste aus.(…)” (Augsburger Allgemeine)

US-Justiz: Bayer/Monsanto-Herbizid Roundup krebserregend!

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“(…) Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat in den USA einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken von Produkten der Tochter Monsanto verloren. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag einstimmig, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist. Damit geht der Prozess nun in eine zweite Phase, in der geklärt werden soll, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte.(…)”

https://www.sueddeutsche.de/…/bayer-glyphosat-monsanto-kreb…

Aktion gegen den Hühnermastanlagen-Neubau in Asendorf-Hardenbostel!

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Fleischindustrie enteignen in Asendorf. Eins von vielen Schildern…

Wie wir bereits berichtet haben, will die Agrarindustrielle Iris Flentje eine neue Mastanlage für 39.900 Hühner in Asendorf-Hardenbostel errichten. Vor Ort ist bereits eine Bürger*innen-Initiative gegen dieses Vorhaben aktiv. Auch einige Aktivist*innen der “Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen” haben heute die Pläne von Flentje zum Anlass genommen in Asendorf und direkt am Bau- und Wohnort Hardenbostel für ein wenig Umdekoration zu sorgen. Mit mehreren Protestschildern, mit Bildern von den unwürdigen Zuständen aus Hühnermastanlagen und mit Transparenten sind sie zunächst durch Asendorf gezogen und haben einige Schilder mit Aufschriften wie “Ausbeutung beenden! Klima retten! Tierfabriken dichtmachen!” oder “Hühnermastanlage in Asendorf-Hardenbostel verhindern!” an belebte Plätze gehangen. Danach ging es weiter direkt nach Hardenbostel wo trotz laufender Widersprüche schon der Grundstein für die neue Hühnermastfabrik gelegt wurde.

Erfreut stellten die Aktivist*innen bei der Ankunft vor Ort fest, daß viele Hardenbosteler*innen bereits Protestbanner gegen die neue Anlage in den Straßen und an Gartenzäunen angebracht haben. Nur ein Haus ist besonders aufgefallen, da es noch keine eigene Protestnote hatte: Das Haus von Iris Flentje selbst und so bemühten sich die Aktivist*innen auch dort ein Transparent und einige Schilder anzubringen, die die Klimazerstörung durch die Tierindustrie thematisierten. Als die laufende Dekoration durch die Bewohner*innen des Hauses bemerkt wurde, kam den dekorierenden Menschen eilig ein Bewohner entgegen und reagierte sichtlich gereizt, schubste einige Aktivist*innen und versuchte die Schilder und das Transparent abzureißen. Nach kurzer Diskussion was nun eigentlich “unverschämt” wäre: Ein paar Protestplakate anzubringen, oder aber eine riesige Mastanlage, die massiv Natur und Leben zerstört zu bauen, zogen die Aktivist*innen weiter und hinterließen noch hier und dort ein paar Bilder der Zustände aus Hühnermastfabriken. Zustände, die in Asendorf-Hardenbostel hoffentlich noch verhindert werden können. Wir wünschen allen die sich gegen die geplante Mastanlage einsetzen erfolgreiche Proteste!

Für Mensch, Tier, Natur und Klima! Industrielle Tierhaltung stoppen!

(Mehr Bilder von der Aktion sind auf unserer Facebook-Seite…)