Ariwa-Recherche gegen führende Agrarlobbyisten!

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Rechercheaktivist*innen an einer Tierhaltungsanlage

Rechercheaktivist*innen an einer Tierhaltungsanlage

“Animal Rights Watch” hat mit einer Langzeitrecherche (seit 2014), in den Tierhaltungsanlagen von mehreren führenden Vertretern der Agrarindustrie, die katastrophalen Bedingungen in diesen Anlagen an die Öffentlichkeit gebracht. Darunter waren auch Anlagen des Präsidenten der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Leo Graf von Drechsel, der Geschäftsführer von Wimex (Zu 50 Prozent beteiligt sich PHW/Wiesenhof an Wimex) ist und mit dem ZDG der Öffentlichkeit gern mit diversen Imagekampagnen vortäuscht, wie gut es den Hühnern/Puten in den Anlagen geht.

Ariwa zu ihrer Recherche:

“Seit Juni 2014 haben Undercover-Filmteams in der bisher umfangreichsten deutschen Langzeitrecherche nachts heimlich – teilweise mehrmals innerhalb eines Jahres – in 12 Schweine-, Puten- und Hühneranlagen gefilmt. Das Brisante: Hochkarätige Lobbyvertreter der Agrarindustrie zeichnen für den Betrieb der Anlagen und den Zustand der Tiere verantwortlich. Als Präsidenten, Aufsichtsräte, Vorsitzende und Vorstände in Bauernverbänden, in zentralen Verbänden der Schweineproduktion und der Geflügelwirtschaft, sowie in führenden Konzernen der Tierproduktion werben sie für das Milliarden-Geschäft mit der Tierhaltung und betreiben unverhohlene Politik für die Interessen der Agrargroßkonzerne.(…)”

http://www.ariwa.org/aktivitaeten/aufgedeckt/recherchearchiv/1239-deutschlands-wichtigste-agrarlobbyisten.html

Offener Brief an die Orga des “Wir haben es satt-Kongresses”!

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wir-haben-es-satt-kongress

Auch im Namen der Kampagne gegen Tierfabriken wurde folgender offener Brief an die Orgagruppe des zweiten “Wir haben es satt-Kongresses”, der vom 30ten September bis zum 03ten Oktober 2016 in Berlin stattfinden soll, übersandt.

Der offene Brief:

Wir finden die Idee toll, im Rahmen eines Kongresses mit verschiedenen  Akteuren und Aktiven der großen Bewegung für eine Agrarwende zu diskutieren und wir freuen uns auf den Austausch und die Vernetzung an dem Wochenende.  Allerdings sind wir von dem Programm des Kongresses nicht begeistert – weder auf der repräsentativen noch auf der inhaltlichen Ebene.

Wir finden es unverständlich, dass Graswurzelgruppen und Bürger*inneninitiativen in den Plenumsveranstaltungen fast gar nicht und in den Arbeitsgruppen auch nur vereinzelt auftauchen. Dieser wichtige Teil der Bewegung ist aus unserer Sicht dadurch auf dem Kongress stark unterrepräsentiert. Es wurden hauptsächlich Sprecher*innen großer NGOs eingeladen und einigen Vertreter*innen der gegenwärtigen Regierung und Agrarindustrie sehr viel Raum geboten. Auf diese Weise besteht die Gefahr, dass eine Bewegung, die grundsätzliche Systemveränderungen fordert, an Potenzial verliert. Es scheint dann so, als zögen letztlich alle Akteure an einem Strang, wodurch die hier stark wirkenden Machtverhältnisse unsichtbar werden. Die Position von Regierung, Bauernverband und Co. ist hinreichend klar und wird auf zahlreichen Wegen verbreitet und diskutiert. Einer Bewegung für eine „Agrarwende“, die wirklich Veränderung will, müsste es darum gehen, eigene Ziele und Strategien zu entwickeln. Das gelingt der Wir-haben-es-satt-Bewegung in unseren Augen zur Zeit nur sehr begrenzt. weiterlesen

Schwandorfer*innen stimmen gegen Wiesenhofmastanlage!

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mastanlage

Die Abstimmung über die geplante Wiesenhofmastanlage für 300.000 Hühner in Schwandorf ist positiv ausgefallen. Der Hühnermastanlage wurde eine klare Absage erteilt. 4631 Schwandorfer*innen stimmten gegen den Bau der Anlage. Einen Medienbericht über den Bürger*innenentscheid findet ihr unter diesem Link:

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/schwandorf/schwandorfer-stimmen-gegen-mastanlage-22800-art1431591.html

Erstes österreichisches Klimacamp vom 29. September bis 2. Oktober!

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Kampagne gegen Tierfabriken - Sstem Change Not Climate Change

Neben vielen weiteren tollen Veranstaltungen und Aktionen wird ein Aktivist der Kampagne gegen Tierfabriken einen Vortrag über “Tierproduktion und Klima” beim Klimacamp in Österreich halten.

Den Aufruf zur Teilnahme am Klimacamp findet ihr hier

Das Programm findet ihr hier

21ter Oktober 2016: KgT-Neuaktiventreffen in Braunschweig!

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wiesenhof-stoppen-klebchen

Mach mit bei der Kampagne gegen Tierfabriken (KgT)!

Am 21ten Oktober 2016 findet um 18Uhr im Nexus in Braunschweg ein Neuaktiventreffen statt. Falls ihr Interesse daran habt, könnt ihr euch hier die Verlautbarung dafür durchlesen:

In der Kampagne engagiert sich eine Gruppe von Menschen die seit mehreren Jahren aktiv gegen Tierfabriken in Niedersachsen vorgeht. Ihren Anfang nahm die Kampagne 2010 mit Aktionen gegen den Bau von Europas größter Hühnerschachtfabrik in Wietze. Seit 2013 arbeitet die KgT gegen einen Schlachtfabrikausbau in Wietzen-Holte (nahe Nienburg). Dort will die PHW-Gruppe/Wiesenhof mit dem Neubau einer riesigen Schlachtanlage ihre Kapazitäten auf 250.000 getötete Tiere pro Tag erhöhen. Die KgT setzt diesem zerstörerischen Wachstum vielfältige Aktionen wie Aktionscamps, Demonstrationen, Blockaden, Straßentheater, Vortragsreihen und mehr entgegen. Wir sehen uns als Teil einer radikalen Linken, die gegen Kapitalismus und Unterdrückung kämpft und sich mit anderen emanzipatorischen Kämpfen solidarisiert. Deswegen unterscheiden wir beispielgebend auch zwischen Profiteuren und den Arbeiter*innen in den Schlachtfabriken, da wir letztere ebenfalls als Unterdrückte sehen und mit deren Kämpfen um ein gutes Leben und gute Arbeit wir uns solidarisieren. Wir fordern eine Gesellschaft, in der alle Individuen ihr Leben möglichst frei und selbstbestimmt einrichten können.

Wie kann ich mitmachen?

Neuaktiven-Treffen!

Die Menschen die bisher in der KgT aktiv sind wohnen in Braunschweig und organisieren sich durch regelmäßige Treffen. Wenn du Interesse hast dich an der Kampagne gegen Tierfabriken zu beteiligen? Dann besuche das Neuaktiven-Treffen im Oktober 2016 in Braunschweig. Bei diesem Treffen kannst du dir einen ersten Einblick in unsere Strukturen verschaffen und dir bei einer kurzen Vorstellung der Kampagne ein Bild von unserer bisherigen politischen Arbeit machen.

Wenn es dir möglich ist dich vorher anzumelden, dann mache das bitte. Anmelden kannst du dich hier: kampagne-gegen-tierfabriken@riseup.net