Erster Erfolg gegen Wiesenhof in Königswusterhausen: Erneute Aktenauslage

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Kampagne gegen Tierfabriken - Wiesenhof in Königswusterhausen

Via Tierfabriken Widerstand

Wegen formaler und inhaltlicher Fehler müssen die Unterlagen für die Erweiterung des Schlachthofs in Königs Wusterhausen bei Berlin nochmal neu öffentlich ausgelegt werden. Das ist auch ein Erfolg des breiten Protests aus Bürgerinitiative, Naturschutzverbänden und Tierfabriken-Widerstand, denn auf die Fehler wurde in Einwendungen hingewiesen!

Wir freuen uns, dass nun Zeit gewonnen ist, um das Thema weiter zu diskutieren und eine noch stärkere Protestbewegung aufzubauen! Die Art, wie Firmen wie Wiesenhof mit Mensch, Tier und Umwelt umgehen, verliert ihre gesellschaftliche Akzeptanz – und das zu Recht. Für die Zukunft brauchen wir eine andere Landwirtschaft.

Neue Termine:

Öffentliche Auslegung: 18.01.2017 – 20.02-2017
Einwendungsfrist: 06.03.2017
Erörterungstermin: 30.03.2017

Hier ist der Link zur neuen Bekanntmachung. Mehr zu den Plänen von Wiesenhof in Königs Wusterhausen lest ihr hier.

Vogelgrippe in einem Putenbestand im Landkreis Oldenburg

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Kampagne gegen Tierfabriken - Putenhaltung

Wie aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen, zu lesen ist “gibt es einen dritten Fall von Geflügelpest in einem Nutztierbestand” in Niedersachsen. Endeckt wurde das Virus in einem Betrieb mit 10.000 Mastputen in Dötlingen, Landkreis Oldenburg. Die 17 Wochen alten Puten sollen am Sontag getötet werden.

Das gigantische Ausmaß der Geflügelproduktion in Niedersachsen wird in folgenden Abschnitt der Pressemitteilung deutlich: weiterlesen

Radiobeitrag im Anarchistischen Radio Wien: Tierbefreiung und Klimabewegung: “Wir haben sehr ähnliche Gegner_innen”

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Via Animal Climate Action

Am rande des Klimacamps in Österreich, was im Oktober diesen Jahres stattfand, wurde der Aktivist Karl interviewt. Er sprach u.a. über das Netzwerk Animal Climate Action, über die Notwendigkeit der gegenseitigen Solidarität sozialer Bewegungen und die Situation der Tireproduktion in Deutschland.

Am 11. Dezember wurde das Interview in einer Radiosendung der Basisgruppe Tierrechte im Anarchistischen Radio Wien ausgestrahlt.

Hier könnt ihr es nachören und downloaden:

11/12/2016 – Tierbefreiung und Klimabewegung: “Wir haben sehr ähnliche Gegner_innen”

Ein Archiv der Radiosendungen der Basisgruppe Tierrechte findet ihr hier

Wir danken den Aktivist*innen der Basisgruppe Tierrechte für das Interview und den Radiobeitrag.

Unsere Party gegen ihre Repression! 07.01. in Berlin

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Am 07.01. findet in Berlin eine Soliparty für die Antirepressionkasse der Kampagne statt!
Wo? Katherschmiede (Riegerstr. 94), Berlin
Eintritt: Spende.

Programm:
Ab 20.00 Uhr Futter
Ab 21.00 Uhr Live: “Lady Lazy” (Qqueerfem. Rap), “FaulenzA” (Trans*female Rap).
Afterparty: Zola (female Rap), FVU (Träsh Rap Trap), spezial gast Trash.

Ankündigung:
Unsere Solidarität, unsere Party gegen ihre Repression! Deshalb wollen wir feiern und tanzen in Solidarität mit denen, die, in Folge von Aktionen, betroffen sind von Repression. An diesem Abend soll für die Antirepkasse der Kampagne gegen Tierfabriken gesammelt werden. Im Rahmen der Kampagne finden seit Jahren verschiedenste Aktionen im Tierbefreiungsbereich statt. Fokussiert werden dabei Aktionen, die direkt am Ort des Geschehens stattfinden – wie etwa Blockaden vor Schlachtfabriken. Folge sind immer wieder Gerichtsverfahren und Urteile, mit denen wir die Betroffenen nicht alleine lassen wollen.
Aktuell kommt dazu noch ein Verfahren, was von der Kampagne solidarisch unterstützt wird, in welchem zwei Aktivisten vorgeworfen wird u.a. die Scheiben eines Pelzladens zerstört und sich gegen zwei Sicherheitspersonen gewehrt zu haben. Im Dezember 2016 wurden sie wegen Sachbeschädigung zu 6 und 7 Monaten Knast auf Bewährung verurteilt.

Unsere Solidarität, unsere Party gegen ihre Repression!

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/1480622735296397/

Pulverfass Tierindustrie: Die Vogelgrippe-Viren kommen aus dem Stall

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Eine Pressemitteilung der Tierrechtsorganisation ARIWA

Behörden zeigen sich machtlos – ökonomische Interessen werden über Tier- und Menschenschutz gestellt.

18.12.2016: Seit mehr als sechs Wochen grassiert in Deutschland nach 2009 und 2014 erneut die Vogelgrippe. In zahlreichen Bundesländern wurde die Stallpflicht für Vögel angeordnet. Bereits hunderttausende, meist gesunde Tiere wurden getötet. Das zuständige Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (Friedrich-Löffler-Institut) geht davon aus, dass Wildvögel das Virus von Asien nach Europa transportieren und hier verbreiten. Diese Theorie wird in Fachkreisen jedoch zunehmend infrage gestellt, da sie erhebliche Lücken aufweist und mit den derzeitigen Befunden nicht vereinbar ist. Die sehr viel wahrscheinlichere Ursache für die regelmäßigen Vogelgrippe-Epidemien ist die kommerzielle Tierhaltung selbst. weiterlesen

Bericht zum zweiten Verhandlungstag im Michelen-Berufungsprozess am 08.12.2016 im Landgericht Braunschweig

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Beweise auf Irrfahrten

Polizeizeuge Antl

– Polizeizeuge Antl

Mit dem letzten Zeugen verlief die Beweisaufnahme noch mehr im Sand. Die Staatsanwaltschaft forderte dennoch hohe Strafen. Das Urteil fiel dagegen „milde“ aus.

Berufungsprozesse und Zeugen teilen manchmal dasselbe Schicksal: Je weiter die Ereignisse in der Vergangenheit liegen, desto weniger neue Erkenntnisse bringen sie mit sich. So auch im Berufungsprozess gegen Andre und Philipp, der am 08.12. in die zweite Runde ging. Geladen waren insgesamt vier Zeugen, die bereits im Zuge des ersten Prozesses befragt worden waren und deren erneute Vernehmung nur geringfügig weiterführende Informationen erbrachte. Polizeikommissar Urban beispielsweise wies gleich zu Beginn darauf hin, dass er große Erinnerungslücken habe. Weder die „Geschädigten“ noch die beiden Angeklagten konnte er im Gerichtssaal wiedererkennen, an die Abläufe in der Tatnacht erinnerte er sich nur grob. Wie viele Streifenwagen, Passanten, Beamte oder Zivilpolizisten vor Ort waren entzog sich ebenso seiner Erinnerungsfähigkeit wie die Bekleidung der Angeklagten. Auch zu „wie auch immer gearteten Maßnahmen“ auf der Polizeiwache – genauer: dass die Beschuldigten u.a. geschlagen, ausgezogen und beschimpft wurden – konnte er keinerlei Auskunft geben, da er sich zu diesem Zeitpunkt nicht auf der Wache befunden habe. weiterlesen

Widerspruch eines Anliegers verzögert den geplanten Wiesenhof-Ausbau in Holte! Aufbau in Lohne hat jetzt Vorrang!

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Wie die Harke (Lokalzeitung) am 13ten Dezember 2016 berichtete, sieht es weiterhin nebelig um den geplanten Wiesenhof-Ausbau in Wietzen-Holte aus. Unter den Schlachtfabrik-Mitarbeiter*innen -die nirgends verlässliche Informationen bekommen- machen sich erste Sorgen über eine komplette Schließung des Standortes in Holte breit, die Auftragslage ist zurückgegangen, Tierbefreier*innen protestieren weiterhin gegen Wiesenhof und ein Anlieger verzögert durch einen Widerspruch das Verfahren um die abschließende Baugenehmigung! Wiesenhof könnte zwar mit den Risiken des noch offenen Rechtsstreits bereits anfangen in Wietzen-Holte zu bauen, wenn das Unternehmen unter Zeitdruck stehen würde, aber der Wiederaufbau in Lohne soll nach Auskunft von Wiesenhof erst mal Vorrang haben. Aber lest selbst:

Der Harke-Artikel:

harke-wiesenhof-hat-keine-eile

Kurzinfo: Urteil im Prozess gegen zwei Tierbefreiungsaktivisten

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Andre wurde Gestern vor dem Landgericht Braunschweig vom Richter Seidel wegen Sachbeschädigung zu 6 Monate Haft, die auf 3 Jahre Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Der Richter verurteilte Philipp wegen Sachbeschädigung und Erschleichung von Leistungen zu 7 Monate Haft, die ebenfalls auf 3 Jahre Bewährung ausgesetzt wurde.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Solidarität mit den im Hambacher Forst verhafteten Aktivistinnen!!!

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grubenblick

In den letzten Tagen wurden wieder einmal mehrere Menschen, die sich für den Erhalt des Hambacher Forst einsetzen, der durch den Kohletagebau von RWE bedroht wird, von der Polizei festgenommen und in Haft gesteckt. Dieses mal wurden drei Aktivistinnen verhaftet und ins Frauengefängnis in Köln Ossendorf gesperrt! Wir von der “Kampagne gegen Tierfabriken” solidarisieren uns mit den verhafteten Aktivistinnen! Wenn ihr Briefe schreiben und aktuelle Infos wollt, dann schaut auf:

http://hambacherforst.blogsport.de

https://abcrhineland.blackblogs.org

Hambacher Forst bleibt!

Neue BI in Königswusterhausen gegründet

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Kampagne gegen Tierfabriken - Bürgerinitiative KW stinkts
Am 29ten November 2016 wurde die Bürgerinitiative “Königs Wusterhausen stinkts” von 22 Mitstreiter*innen gegründet.

Ziel der Initiative ist es die geplante Erweiterung der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Niederlehme (Ortsteil von Königswusterhausen) zu verhindern.

Dieses Vorhaben finden wir mehr als begrüßenswert und wünschen der jungen Organisation den größt-möglichen Erfolg!

Mehr Infos zur Initiative findet ihr auf ihrer Homepage:
www.kw-stinkts.de

BS: Berufungsverhandlung gegen zwei Tierbefreiungsaktivisten – 1. Tag

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Kampagne gegen Tierfabriken - Richter SEidel Landgericht Braunschweig

– Richter Seidel –

Kampagne gegen Tierfabriken - Staatsanwältin Cording

– Staatsanwältin Cording –

Mit den Worten „Ich hab noch gar nicht angefangen“ zu drohen, nachdem eine Person unter einem über Schmerzen klagt und auf andere Menschen zu stürzen und „Verpisst Euch, ihr Assis“ rufen – für den Wachmann Kontny, einer der Hauptbelastungszeugen, anscheinend ein ganz normales Verhalten und Kommunikationsweise seines Berufsalltages. Der erste Prozesstag in dem Verfahren gegen Andre und Philipp wegen mehrerer kaputter Schaufensterscheiben und einer angeblichen gefährlichen Körperverletzung gegen zwei Sicherheitsbeamte, zeigte enorme Widersprüche zu dem Urteil des Amtsgerichts Braunschweig auf und unterstrich eine Bewertung als Notwehrsituation.

Am 23.11. begann vor dem Braunschweiger Landgericht die Berufungsverhandlung gegen Andre und Philipp, denen vorgeworfen wird am 24.12.2014, mehrere Scheiben des Pelz- und Ledergeschäfts Michelen, sowie jeweils eine Scheibe bei zwei weiterer Geschäften ( Milkau und Ernstings Family) beschädigt und sich gegen zwei angreifende Wachmänner gewehrt zu haben. In Paragraphen ausgedrückt betitelt als: Sachbeschädigung und gefährliche Körperverletzung. Darüber hinaus wird gegen Philipp wegen Erschleichung von Leistungen im Rahmen einer „Aktionsschwarzfahrt“ verhandelt. weiterlesen

Schreibt Einwendungen gegen die Schlachtanlagen-Erweiterung von Wiesenhof in Königs Wusterhausen!

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Demonstration gegen Wiesenhof´s Erweiterungspläne in Königs Wusterhausen.

Demonstration gegen Wiesenhof´s Erweiterungspläne in Königs Wusterhausen.

Von “Tierfabriken-Widerstand”:

Bitte schreibt Einwendungen gegen die Erweiterung des Schlachthofs in Königs Wusterhausen. Jede_r kann das tun, nicht nur Anwohner_innen. Zwei verschiedene Versionen findet ihr auf unserer Homepage: https://tierfabriken-widerstand.org/koenigs-wusterhausen/

Einfach euren Namen, Adresse und das aktuelle Datum drauf, ausdrucken, unterschreiben und per Post abschicken. Sie muss diesen Freitag, den 2.Dezember bei der Behörde eingegangen sein.

Kurzinfo: Erster Prozesstag gegen Andre und Philipp vorbei. Zweiter Termin am 08ten Dezember 2016!

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Gestern fand der erste Prozesstag gegen Andre und Philipp statt. Die ersten drei Zeugen (die beiden Wachmenschen und ein DB-Angestellter) wurden vernommen und am nächsten Prozesstag werden dann mehrere Polizist*innen angehört. Dieser nächste Prozesstag wird jetzt am 08ten Dezember 2016 um 10:30 Uhr am Landgericht Braunschweig stattfinden! Der Termin am 28ten November 2016 fällt weg! Ein ausführlicher Prozessbericht zum ersten Verhandlungstag wird hier bald folgen.

Kundgebung gegen den Pelz- und Lederladen Michelen! Solidarität mit Andre und Philipp!

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Heute protestierten circa fünfzehn Aktivist*innen vor dem Pelz- und Lederladen Michelen in der Braunschweiger Innenstadt. Im Dezember 2014 wurden bei diesem zum wiederholten male die Schaufenstercheiben zerstört. Deswegen wurden zwei Aktivist*innen aus dem Umfeld der “Kampagne gegen Tierfabriken” angeklagt und stehen nun am Mittwoch, dem 23ten November 2016 abermals vor Gericht. Aus Solidarität mit den beiden angeklagten Tierbefreiungsaktivist*innen und um gegen die ausbeuterische Geschäftspraxis von Michelen zu protestieren, fand die ungefähr zweistündige Kundgebung statt. Mit Transparenten und Schildern, Kreidesprüchen, Flugblättern und Parolen machten die Protestierenden auf ihr Anliegen aufmerksam und forderten die längst überfällige Schließung des Pelz- und Ledergeschäftes. Zumindest eine vorübergehende Schließung des Geschäftes konnte während der Kundgebung erreicht werden, denn als die ersten Demonstrant*innen vor dem Laden auftauchten, verbarrikadierten sich die Angestellten alsbald in ihrem Geschäft. Und erst als die Kundgebung endete wurde der Laden wieder geöffnet.

Kommt morgen zum Berufungsprozess im Landgericht Braunschweig und unterstützt die Angeklagten! Der Prozess gegen Andre und Philipp beginnt um 10:30 Uhr. Ab 09:45 Uhr wird es eine Solidaritätskundgebung vor dem Gericht geben.

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Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

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Vielen Dank an Tierbefreiung Hamburg für die Solidaritätserklärung.

Kampagne gegen Tierfabriken - Tierbefreiung Hamburg

Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Freiheit für Mensch und Tier!

Tierbefreiung Hamburg solidarisiert sich mit den beiden angeklagten Aktivisten Andre und Philipp.
Beiden wird vorgeworfen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2014 die Schaufensterscheiben von Geschäften – insbesondere von einem Pelz- und Ledergeschäftzerschlagen – eingeschlagen zu haben. Des Weiteren sollen sie sich angeblich gegen zwei angreifende Sicherheitsbeamte vor Ort mit Brechstange und Pfefferspray gewehrt haben.

Die beiden Aktivisten wurden daraufhin festgenommen sowie nach eigenen Aussagen auf der Wache von Polizist*innen misshandelt. Anfang des Jahres wurden sie je zu 11 Monaten und 7 Monaten Haft auf Bewährung, 150 Sozialstunden und einem Wohnortwechsel verurteilt.

Der Staatsanwaltschaft reichen diese ohnehin schon hohen Strafen scheinbar nicht aus, daher ist sie nun in Berufung gegangen und fordert noch höhere Haftstrafen ohne Bewährung. Auch die Aktivisten haben mit ihren Anwält*innen Widerspruch gegen das Urteil eingelegt.

Seit Jahrzehnten kämpft die Tierbefreiungsbewegung gegen die Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Tier. Taten des zivilen Ungehorsams sowie direkte Aktionen sind hier unter anderem Mittel im Kampf gegen das systematische Töten unzähliger Individuen.

Die Konzerne und Firmen, die die Zerstörung der Natur und das Leid vieler Lebewesen für den größtmöglichen Profit billigend in Kauf nehmen, sollen spüren, dass es Menschen gibt, die dieses destruktive, kapitalistische System nicht mehr akzeptieren. Wir sind bereit dafür zu kämpfen und sind solidarisch mit all jenen, die sich gegen diese Zustände wehren und die deswegen Repression erfahren.

Wir stellen uns daher klar auf die Seite der Beschuldigten und rufen dazu auf, die beiden Aktivisten in ihrem Prozess solidarisch zu begleiten, z.B. in Form von aktiver Teilnahme an der Kundgebung vor dem Braunschweiger Gericht, am 23. November 2016 um 9:45 Uhr, in schriftlicher Form unter: kampagne-gegen-tierfabriken@riseup.net, finanziell um Prozesskosten zu decken, oder auch durch die öffentliche Verbreitung dieses Repressionsfalles.

Freiheit für Andre und Philipp!