Fünf Monate Fahndung und keine DNA-Abnahme.

Polizeiauto der Polizei Braunschweig fährt sich in frisch geteerter Straße fest.

Aktueller Stand im DNA-Verfahren gegen unseren Genossen André.

Ende Oktober 2017 bekam – nach längerem rechtlichen Hin und Her – unser Genosse André eine polizeiliche Ladung zur DNA-Abnahme. Da er zu diesem angesetzten Termin zum Diebstahl seiner DNA bei der Polizei Braunschweig nicht erschien, wurde gegen ihn eine bundesweite Fahndung eingeleitet. Diese Unverschämtheit der Repressionsbehörden hat zum Ziel die DNA-Abnahme bei André mit Zwang durchzusetzen. Dieses Ziel haben sie bis heute – nach 5 Monaten Fahndung – noch nicht erreicht. Unser Genosse hat seine DNA noch bei sich.

Hier die Hintergründe: weiterlesen

17ter März in Hannover: Demonstration „Gemeinsam die Rojava-Revolution verteidigen!“

Frieden für Afrin! Kommt am 17ten März nach Hannover zur Demonstration „Gemeinsam die Rojava-Revolution verteidigen!“

“ (…)Der NATO-Staat Türkei führt gemeinsam mit dschihadistischen Gruppen einen Angriffskrieg gegen den Kanton Afrin der Demokratischen Föderation Nordsyrien. Die Internationale Staatengemeinschaft schweigt dazu weitestgehend, damit Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt werden können. Die Bundesregierung hält es nicht einmal für nötig zu erklären, wie sie zu dem Einsatz deutscher Waffen in diesem Krieg steht. Sie redet sich mit einer „fluiden Lage“ vor Ort heraus; es lägen ihr keine gesicherten Erkenntnisse vor. Bundesaußenminister Gabriel lügt, wenn er behauptet, es hätte keine Deals für die Freilassung der Journalist*innen Meşale Tolu und Deniz Yücel gegeben. Weder die Türkei, noch die NATO oder die BRD haben ein Interesse an sicheren Gebieten in Nordsyrien, an antikapitalistischen Freiräumen, an der Rojava-Revolution.(…)“

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/tatort-kurdistan-kommt-nach-hannover-und-feiert-newroz-mit-uns-3049

Rückblick auf eine ereignisreiche Soliwoche!

Protest in Straubing

Am 03ten März ist die Aktions- und Solidaritätswoche, die wegen der Gerichtsprozesse gegen mehrere Schlachtfabrik-Besetzer*innen ausgerufen wurde, zu Ende gegangen. Die angeklagten Aktivist*innen selbst wurden am 28ten Februar vor dem Amtsgericht Straubing zu geringen Geldstrafen verurteilt und es gab zwei Einstellungen. Mitte Mai wird es einen weiteren Prozess vor dem Landgericht Verden wegen einer Blockadeaktion der Schlachtanlage in Wietzen-Holte geben. Neben all der Repression gab es während der Soliwoche sehr viel Solidarität von zahlreichen Gruppen und Aktivist*innen. Schon vor Beginn der Soliwoche gab es eine von vielen Gruppen unterzeichnete Solidaritätserklärung und am ersten Tag fanden gleich drei Aktionen statt! Es gab Solifotos aus Leipzig, Frankfurt und Zürich und viele Aktionen aus Solidarität mit den von Repression betroffenen Aktivist*innen und aus Protest gegen die alltägliche Ausbeutung.

Solifoto Frankfurt

Protest in Solschen. Bildquelle: PAZ-ONLINE

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Allen bedanken, dass ihr bei der Soliwoche mitgemacht habt!!! Wir waren begeistert von der mannigfachen Beteiligung. So viele Aktionen in einer einzigen Woche in so vielen Orten gegen Wiesenhof/ die Fleischindustrie/ Repression gab es wohl noch nie! Diese Soliwoche schafft Motivation weiter gegen diese unerträgliche Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur Widerstand zu leisten, denn wir wissen: Mit Solidarität können wir rechnen! Wir würden uns natürlich auch freuen, wenn weiterhin überall Aktionen gegen Wiesenhof usw. stattfinden.

Solifoto Leipzig

Jede Woche ist Aktions- und Solidaritätswoche!

Ausbeutung beenden!

Hier eine Übersicht der Aktionen, die im Rahmen der Soliwoche stattfanden: weiterlesen

Soliwoche: Kundgebung in Gießen gegen Wiesenhof und Solifoto aus Zürich!

Die Tierrechtsgruppe Zürich hat folgendes Solifoto geknipst:

Und im Rahmen der Aktions- und Solidaritätswoche hat die Tierrechtsgruppe Gießen am 03ten März eine Solikundgebung abgehalten:

„Solidarität statt Repression!

Hier ein paar Eindrücke von der heutigen Aktion im Rahmen der Solidaritätswoche gegen Wiesenhof. Die Passant*innen waren größtenteils sehr interessiert an dem Thema und haben sich ausführlich informiert.“ (Tierrechtsgruppe Gießen)

Weitere Bilder: weiterlesen

Farbe an Mastanlage: Rückhalt von Rückschrittlichen! Mastanlagenbetreiber steht nicht alleine da!

Bildquelle: peiner-nachrichten.de

„Wir wollen die Landwirtschaft nicht mehr stigmatisieren, wie es der politische Gegner tut.“² (Christoph Plett – CDU)

Es gibt einen weiteren Pressebericht (siehe unten) bezüglich der während der Soliwoche von Unbekannten mit Schriftzügen verzierten Hühnermastanlage in Solschen (Landkreis Peine)¹. Der betroffene Mastanlagenbetreiber Christoph Ehlers – der neben seiner bestehenden Mastanlage noch eine weitere Anlage für 45.000 Hühner bauen möchte – bekam Solidarität von einer kleinen handvoll Menschen aus der Agrarindustrie und aus CDU-Kreisen (Soliwoche mal anders).

Unter anderem erhielt Ehlers Zuspruch vom CDU-Abgeordneten Christoph Plett, der in Zeiten von nicht abreißen wollenden Skandalszenen aus Tierfabriken von einer „Stigmatisierung“ der Landwirtschaft spricht. Bei Plett scheinen die Schäden und das Leid, dass die vorherrschende Agrarindustrie anrichtet auf Ignoranz zu stoßen und die anhaltende breite und berechtigte Kritik an diesen Zuständen empfindet er offenbar als „Stigmatisierung“. weiterlesen

Soliwoche: Aktion von Aktivist*innen von Animal-Climate-Action in Berlin

Nicht Butter und Quark – Solidarität macht uns stark!

„Solidarität mit von Repression betroffenen Aktivist*innen – gegen Wiesenhof und seine Welt der industriellen Tierhaltung!

Mit einer Aktion in einem real-Supermarkt in Berlin solidarisieren wir uns mit den Aktivist*innen, die in diesen Tagen wegen Aktionen gegen Wiesenhof vor Gericht stehen.
Symbolisch sperrten wir das Wiesenhof-Wurstregal ab und stellten die verheimlichten Produktionsbedingungen mit Fotos bloß:

Die Aktion fand statt im Rahmen der dezentralen Aktions- und Solidaritätswoche vom 24.02. bis zum 03.03.2018;
Am 28. Februar stehen sieben Aktivist*innen in Straubing vor Gericht. Ihnen wird zur Last gelegt, sich im Februar 2016 an einer Besetzung der Baustelle der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Bogen beteiligt zu haben. Die vorgeworfenen Straftaten lauten Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung

Am 14. Mai hat ein weiterer Aktivist vor dem Landgericht Verden seine Berufungsverhandlung. Vorgeworfen wird ihm, sich im August 2016 an einer Blockade der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Holte beteiligt zu haben. 2017 wurde er in Nienburg wegen Nötigung zu 3 Monate Haft ohne Bewährung verurteilt; er war nicht vorbestraft. Das Urteil begründete Richter Förtsch u.a., indem er die Aktionsformen mit denen der SA (der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP) verglich. Dieses Urteil darf nicht stehenbleiben!“

https://animal-climate-action.org/de/2018/02/28/solidaritaet-mit-von-repression-betroffenen-aktivistinnen-gegen-wiesenhof-und-seine-welt-der-industriellen-tierhaltung/

Soliwoche: Aktionen von zwei Ortsgruppen der Tierbefreier e.V.


Am Mittwoch wurden vor Gericht in Straubing Teilerfolge erkämpft, 4 Aktivist*innen wurden zu – teils – geringen Geldstrafen verurteilt und gegen zwei wurde das Verfahren ohne Auflagen eingestellt. – Eine Aktivistin zog aus persönlichen Gründen ihren Widerspruch gegen den Strafbefehl noch vor der Verhandlung zurück -. Am 14ten Mai gibt es den nächsten Prozess in Verden.

Gestern solidarisierten sich die Tierbefreier Rhein-Neckar und die Tierbefreier*innen Leipzig mit den Aktivist*innen.

Wir sagen Danke!

Es folgen die beiden Berichte der Aktionen:

„Aus Solidarität mit den derzeit angeklagten Wiesenhof-BesetzerInnen standen wir vorgestern bei Minusgraden am Paradeplatz in der Mannheimer Innenstadt und informierten PassantInnen über den Großproduzenten von „Geflügel“-Produkten.“

Hier findet ihr den Bericht auf der Facebookseite der Tierbefreier Rhein-Neckar.

„Solidarität mit den Aktivist*innen die vom Amtsgericht Straubing im Zusammenhang einer Baustellen-Besetzung der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Bogen zu Geldstrafen verurteilt wurden.

Wiesenhof dicht machen! Tierausbeutung abschaffen! Kapitalismus überwinden!

Kriminell ist die Tierindustrie, nicht die Menschen die gegen die Verwurstung von Tier, Mensch und Umwelt Widerstand leisten!“

Hier findet ihr den Bericht auf der Facebookseite der Tierbefreier*innen Leipzig.

Weitere Bilder Aus Mannheim: weiterlesen

Soliwoche: Soli-Graffitis in Königs Wusterhausen (bei Berlin)!

 

Und noch eine farbliche Gestaltung! Dieses mal in Königs Wusterhausen (bei Berlin).

Folgende Mitteilung/Bild haben wir diesbezüglich erhalten.

„In der Nacht vom 26. auf den 27.2. besprühten unbekannte Aktivist*innen in der ganzen (kleinen) Altstadt von Königs Wusterhausen – nicht weit der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Niederlehme – Häuser und Wege um sich solidarisch mit den angeklagten Aktivist*innen zu zeigen.“

Straubing Prozess: Stellungnahme einer Angeklagten

Die beschuldigten Aktivist*innen führten an, dass die zur Last gelegte Tat (Hausfriedensbruch), wenn sie denn tatsächlich begangen worden sei, die Voraussetzungen des Rechtfertigenden Notstands nach § 34 StGB erfüllen würde. In dem Paragrafen heißt es, dass die Tat nicht rechtswidrig ist, wenn zum einen eine Notstandslage vorliegt. Das heißt eine gegenwärtige oder zumindest zukünftig höchstwahrscheinliche Gefahr für Leib, Leben, Freiheit, Eigentum oder ein anderes notstandsfähiges Rechtsgut. Ein solches Rechtsgut stellt auch z.B. § 20a GG dar, der den verfassungsrechtlichen Schutz der Tiere und der natürlichen Lebensgrundlagen garantiert. Zudem muss die Abwehrhandlung erforderlich, geeignet und angemessen sein, die Gefahr zu beseitigen. Und es muss gegeben sein, dass die Gefahr nicht anders als durch die Abwehrhandlung abzuwenden ist. Die beschuldigten Aktivist*innen legten mit Beweisanträgen dar, dass der Großschlachthof der Donautal Geflügelspezialitäten GmbH (Wiesenhof), wäre der Bau fertiggestellt worden, eine Gefahr für die betroffenen Tiere, die Natur und die Arbeiter*innen bedeutet hätte. Da die staatlichen Behörden diese Gefahren nicht beseitigen, müssten Aktivist*innen Abwehrhandlungen durchführen.
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Kurzbericht: Prozess in Straubing

Die Prozesse wurden unter einem massivem Polizeiaufgebot im Amstgericht abgehalten. Die Einlasskontrollen dauerten fast 1 ½ Stunden und die Angeklagten wurden vor ihrer Ferienwohnung am Morgen schon von einer Polizeiwanne begrüßt.

Die Prozesse fanden Zeitgleich statt, hatten aber einer sehr unterschiedliche Länge und Ausgang. weiterlesen

Presseberichte: Prozess und Solidaritäts-Kundgebung in Straubing!

Einiges zum Prozess in der Presse:

Aktualisierung: Urteile im Straubing-Prozess: Einstellungen und Geldstrafen!

http://www.idowa.de/inhalt.straubing-tierschutzaktivisten-prozesse-aus-dem-gerichtssaal.e405f5ae-a8d7-410f-8064-afbe45cc1189.html

Heute ist der Prozess gegen mehrere Aktivist*innen, die die Wiesenhof-Baustelle in Bogen besetzt haben sollen. Erste Presseberichte über den Prozess und die Soli-Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude sind bereits online.

https://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/tierschutzaktivisten-stehen-nach-baukran-besetzung-vor-gericht-100.html

Soliwoche: Farbliche Umgestaltung einer Hühnermastanlage im Landkreis Peine!!!

Bildquelle: PAZ-ONLINE

Laut „Peiner Allgemeine Zeitung“ wurde von Unbekannten zwischen Sonntag und Montag (25ter/26ter Februar) eine Hühnermastanlage mit Farbe „beschmiert“. Die Mäster, denen die Anlage gehört, wollen neben ihrer bestehenden Mastanlage (36.000 Hühner) noch eine Mastanlage (45.000 Hühner) bauen. An der bestehenden Anlage in Klein Solschen (Peine) wurden mehrere Schriftzüge hinterlassen. Unter anderem „Keine neue Mastanlage“ und „Solidarität mit den Angeklagten in Verden + Straubing“!

Bildquelle: PAZ-ONLINE

Hier der PAZ-Bericht dazu (Von Mirja Polreich):

„Unbekannte sprühen Drohung an Hähnchenstall

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben unbekannte Täter in Klein Solschen eine Drohung an den Hähnchenmaststall von Christoph Ehlers und Reinhard Wittenberg gesprüht. „1. Warnung“, „Keine neue Mastanlage“ und „Bis alle frei sind“ ist dort in schwarzer Farbe zu lesen.

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10ter März: Demo gegen Wiesenhof in Lohne!

Soliwoche: Am 10ten März ruft die „Initiative A“ zur Demo gegen Wiesenhof in Lohne (Niedersachsen) auf! Ein weiterer Beitrag zur Aktions- und Solidaritätswoche! Fahrt/Geht hin und macht mit!

Demoaufruf:

Anlässlich der dezentralen Aktions- und Solidaritätswoche
(24. Februar bis 3. März) möchten wir auch in Lohne auf die Straße gehen, um gegen Wiesenhof und die nicht enden wollende Flut von Skandalen zu protestieren. Diese betreffen nicht nur Tierrechtsverletzungen, sondern auch die anhaltende menschenunwürdige Ausbeutung und Unterdrückung von Leiharbeiter*innen aus wirtschaftsschwachen Ländern. Desweitern ist auch die Ausschlachtung der natürlichen Grundwasserressourcen ein Grund, um auf die Straße zu gehen. Zudem werden immer noch Menschen, die sich für Tier- und Menschenrechte aktiv einsetzten, angefeindet und kriminalisiert. Ein Tierbefreiungsaktivist wurde wegen einer (mutmaßlichen) Nötigung zu 3 Monaten Haft – ohne Bewährung – verurteilt, weil er sich am Wiesenhof-Mutterkonzern PHW_Gruppe in Wietzen (Landkreis Nienburg) auf einen LKW des Konzerns setzte und ihn so an der Weiterfahrt gehindert haben soll.
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Gemeinsam gegen ihre Repression – spendet!

– Wir würden uns freuen wen ihr folgenden Aufruf verbreiten würdet –

Derzeit sind 7 Aktivist*innen angeklagt weil sie in Bayern eine Wiesenhof-Schlachtfabrik blockiert haben sollen, sowie ein weiterer Aktivist welcher in Niedersachsen mit dem selben Vorwurf der Prozess gemacht werden soll. Ziel der Repression ist es Zivilen Ungehorsam zu zermürben und einzuschüchtern. Lassen wir die Aktivist*innen nicht alleine – organisiert Solipartys und -brunches., wenn ihr könnt und spendet Geld wen ihr habt an folgendes Konto:
„Spenden und aktionen – IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06 – BIC: VBMHDE5F – Volksbank Mittelhessen – Verwendungszweck: Kampagne gegen Tierfabriken – Wietzen“(unbedingt angeben) Vielen Dank!