87% Stimmen gegen die geplante Schlachtfabrik in Aschheim

Jes! somit ist das der zweite große Tierausbeutungsbetrieb in wenigen Wochen in Bayern, der durch einen Bürger*innenentscheid verhindert werden konnte. Beide Verfahren wurden durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit unserer Genoss*innen von MASTANLAGEN WIDERSTAND begleitet.

Via MASTANLAGEN WIDERSTAND (zum Facebookpost)

Kampagne gegen Tierfabriken - Mastanlagen Widerstand

Nachdem vor drei Wochen in Schwandorf bereits der Bau einer Mastanlage mit 300.000 Tieren verhindert wurde, war gestern auch der Bürger*innenentscheid in Aschheim erfolgreich! Mit 71% Wahlbeteiligung, wobei 87% der Bürger*innen gegen die Errichtung der Schlachtfabrik im Gewerbegebiet der Gemeinde stimmten, zeigten die Anwohner*innen deutlich was sie von den Plänen der Investoren halten.

In der Schlachtfabrik sollten täglich 1200 Schweine und 300 Rinder für die Fleischproduktion getötet werden. Dies ist zwar nur ein Ort an dem Tiere nach einem Leben in vollkommener Unfreiheit in den Zucht-, Mast-, Milchtierhaltungs- und Legehennenhaltungsbetrieben letztendlich zu Waren degradiert und Schlachtfabrikmitarbeiter_innen zu elenden Lebens- und Arbeitsbedingungen beschäftigt werden sollten. Doch zeigt sich hier deutlich, dass Proteste gegen die Tierausbeutungsindustrie wirksam sind und die Durchsetzung ihrer Kapitalinteressen deutlich erschweren!