Landarbeiter*innen in Mato Grosso ermordet. Schon wieder!

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Und schon wieder wurden Landarbeiter*innen in Mato Grosso (Brasilien) – bekannt für seine riesigen Sojafelder für die weltweite Tierindustrie – ermordet! Im Verdacht stehen von Großgrundbesitzer*innen angeheuerte Auftragsmörder*innen. Laut Familienangehörigen der vermutlich neun Opfer ging es um Landkonflikte.

Die industrielle Tierhaltung/Kapitalismus tötet nicht nur hier in den Fabriken. Macht was dagegen, sonst geht die Zerstörung von Leben und unserer Lebensgrundlage immer weiter!

Nach Großbrand in Lohne: Auch bei Wiesenhof in Wietzen-Holte wurden die Schlachtkapazitäten erhöht!

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Nachdem im März 2016 die Wiesenhof-Schlachtanlage in Lohne (Niedersachsen) niederbrannte, erhöhte PHW/Wiesenhof in ihrem Betrieb in Niederlehme aufgrund dieser „Notsituation“ die Kapazitäten, obwohl der geplante Ausbau der Anlage bisher noch nicht genehmigt wurde. Wiesenhof-Niederlehme wies die Vorwürfe zurück. Alle Arbeiten, die in dem Betrieb stattfinden, wären „im Rahmen der von den Behörden erteilten Genehmigungen (…).“

Nach diesen Erkenntnissen der letzten Tage in Niederlehme, ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, auch bei Wiesenhof in Wietzen-Holte zu recherchieren, wie es dort nach dem Brand in Lohne zuging.

Und Überraschung: Auch bei dem Schlachtbetrieb in Wietzen-Holte wurden nach dem Brand die Kapazitäten erhöht. Auf Anfrage beim Landkreis Nienburg „Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung“ erhielten wir folgende Aukunft: weiterlesen

Grenzenlose Solidarität statt G20 !

Kampagne gegen Tierfabriken - Grenzenlose Solidarität statt G20

Auch wir von der Kampagne gegen Tierfabriken, unterstützen den Aufruf vom Bündnis „Grenzenlose Solidarität statt G20“.

Es läuft etwas gehörig falsch auf der Welt:

– Kriege und bewaffnete Konflikte wie in Syrien, in Kurdistan, im Irak oder der Ukraine scheinen kein Ende zu nehmen. 1,8 Billionen Euro werden jährlich für Rüstung und Krieg ausgegeben. Gleichzeitig steigen die Rüstungsexporte.

– Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer, das zur tödlichsten Grenze der Welt geworden ist.

– Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Ländern der Welt zu – auch in Deutschland. Die Wahrheit ist kein Kriterium mehr, alles wird behauptet und herbei gelogen, wenn es nur Ängste und Vorurteile schürt. Die herrschende Politik gibt diesen Stimmungen nach und befeuert sie noch. Inzwischen werden Geflüchtete sogar in Kriegsgebiete wie nach Afghanistan abgeschoben.

– Der menschengemachte Klimawandel ist eine unbestreitbare und bedrohliche Realität. Seine Auswirkungen sind schon heute spürbar und treffen vor allem diejenigen Menschen und Länder, die ihn am wenigsten verursacht haben. Dennoch passte die Bundesregierung ihren Klimaschutzplan den Interessen der Braunkohle-Industrie an. Im Weißen Haus sitzt mit Donald Trump sogar ein Präsident, der den Klimawandel für eine Lüge hält.

– Die soziale Spaltung hat dramatische Ausmaße erreicht. Gerade einmal 8 Männer haben mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese Spaltung gibt es nicht nur im globalen Maßstab, sie durchzieht nahezu alle Gesellschaften, auch die deutsche. Millionen Menschen müssen sich mit Niedriglöhnen durchschlagen, haben keinerlei Aussicht auf eine existenzsichernde Rente, müssen um die wenigen bezahlbaren Wohnungen konkurrieren. Anstatt diese Probleme anzugehen, werden sie mit Freihandelsabkommen wie EPA, CETA, TISA oder TTIP noch verschärft.

Am 7. und 8. Juli wollen sich die politisch Verantwortlichen für dieses menschliche und soziale Desaster in Hamburg treffen. Auf ihrem jährlichen Gipfel reden die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten über „Bekämpfung von Fluchtursachen“, aber keines der großen Herkunftsländer sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“, aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten.

Inmitten dieser illustren Gäste wollen sich Merkel und die Bundesregierung als Hort der Vernunft und des Ausgleichs präsentieren. Gleichzeitig machen sie die Grenzen der Festung Europa dicht, diktieren Griechenland und anderen Staaten eine neoliberale Verarmungspolitik und wirken weltweit an nicht legitimierten Regimewechseln mit. Deutschlands Rolle in den weltweiten Verteilungskämpfen um Märkte und Ressourcen soll ausgebaut werden. Dem dienen auch die zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die deutsche Regierung paktiert sogar mit Diktatoren wie Erdogan und unterstützt dessen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung, um eigene Interessen in der Region zu verfolgen und damit die Türkei flüchtenden Menschen den Weg nach Europa versperrt.

Der G20-Gipfel wird Hamburg über Tage hinweg lahmlegen und die Stadt als Kulisse für ein inszeniertes Schauspiel der Macht missbrauchen, während die dort lebenden Menschen an den Rand gedrängt werden sollen. Aber dieser Plan wird nicht aufgehen. Mögen sich die Staatsgäste und ihre Delegationen in den Messehallen verbarrikadieren. Die Straßen werden den Menschen gehören, die den Gipfel nicht eingeladen haben. Unsere Kritik richtet sich nicht nur gegen einzelne Personen und Repräsentanten, sondern gegen die Verhältnisse und Strukturen, die diese hervorbringen. Wir werden unsere Ablehnung der kalten und grausamen Welt des globalen Kapitalismus deutlich machen, wie sie von den G20 repräsentiert und organisiert wird. Wir werden unsere Solidarität mit all jenen zum Ausdruck bringen, die weltweit durch Proteste, Streiks oder Aufstände der Politik der G20 entgegentreten. Unser Verlangen nach einer Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität wird unüberhörbar sein.

Wir laden alle Menschen ein, die unsere Empörung und unsere Hoffnung teilen, mit uns gemeinsam am 8. Juli 2017 in Hamburg zu einer lauten, bunten und vielfältigen Demonstration auf die Straße zu gehen.

Die vergessenen Eltern der Masthühner

ARIWA - KgT

Viele sind sich nicht bewusst, dass die marktgerecht optimierten Masthühner auch Eltern und Großeltern haben die, da sie möglichst viele Eier legen müssen aus denen Hühner schlüpfen sollen, die in kürzester Zeit möglichst viel Fett ansetzen, ein noch schlimmeres Leben haben als die Masthühner selbst.

Aktivist*innen der Tierrechtsorganisation ARIWA (Animal Rights Watch) haben die Zustände in fünf verschiedenen Anlagen der Firma Wimex dokumentiert und die Ergebnisse Journalist*innen von Spiegel Online und dem ZDF übergeben.

Wimex ist ein Tochterunternehmen der PHW Gruppe (Wiesenhof) und macht allein 300 Millionen Euro Umsatz mit mehr als 100 Geflügelfarmen. Der Geschäftsführer Leo Graf von Drechsel ist zeitgleich der Präsident vom Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft.

Die Bilder und Hintergründe zur Züchtung von Masthühnern findet ihr hier

Den Beitrag von Spiegel Online findet ihr hier

Den Beitrag von Frontal 21 (ZDF) findet ihr hier

Mehr Infos zum Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft und anderen Lobbystrukturen der Tierindustrie findet ihr hier

– Aktionen kosten Geld –

Wiesenhof Blockade KW

– Foto von Ruben Neugebauer –

Die Blockadeaktion am letzten Montag kostete leider nicht nur Nerven. Und auch wenn es unseren politischen Ausrichtungen entgegen steht, dass der finanzielle und organisatorische Aufwand der hinter solchen Aktionen steht, zwei von vielen Faktoren darstellt, ob diese Formen der Intervention stattfinden können:
Die Verhältnisse sind kapitalistisch und repressiv organisiert, dem
können wir uns nicht entziehen, aber etwas entgegensetzten. Solidarität!

Das schöne an unseren Zusammenhängen, wir bleiben nicht allein auf dem Aufwand sitzen. Sondern jede*r gibt was er/sie kann oder will. Menschen die Repressionen riskieren, sollten mit der Belastung nicht allein gelassen werden.
Weder finanziell noch psychisch.

Wir sind kein WWF und kein Greenpeace, deshalb benötigen wir vor allem auch nach solchen Aktionen eure finanzielle Solidarität!

Wiesenhof enteignen – Geld zu Uns!

Hier hin:
„Spen­den und Ak­tio­nen“
IBAN: DE29 513 900 00 0092881806
BIC: VBMHDE5FXXX
Volksbank Mittelhessen
Verwendungszweck: „Tierfabriken-Widerstand-KW“
(Den Verwendungszweck bitte un­be­dingt mit an­ge­ben, das Geld kann
sonst nicht richtig zugeordnet werden!)

WIESENHOF-SCHLACHTFABRIK IN NIEDERLEHME BLOCKIERT

2003-2017-091114921927914884Seit 9:00 Uhr blockieren rund 30 Aktivist*innen aus verschiedenen emanzipatorischen Bewegungen die Zufahrten zur Wiesenhof-Schlachtfabrik in Königs wusterhausen/Niederlehme. Beide Werktore sind mit Betonfässern verstellt, an denen sich insgesamt vier Menschen festgekettet haben. Eine weitere Person befindet sich in ca. fünf Metern Höhe auf einem Metalldreibein über einem der Fässer. Einige Aktivist*innen sind auf LKWs geklettert. Zur gleichen Zeit haben sich an die 10 Personen zu einer Kundgebung versammelt.

Der Protest ist keine vereinzelte Aktion gegen die gewaltsame Schlachtmaschinerie, die Tiere fabrikmäßig in Fleischteile zerteilt. Die Schlachtfabrik, die wir als konkretes Ziel unserer Aktion gewählt haben, vereint in sich all die Verhältnisse, die es anzugreifen und zu überwinden gilt. Sie steht für die Degradierung alles Lebens und deren Ressourcen zu verkaufbaren Waren, welche mit unserem Angriff heute gestört werden soll. Die Aktion ist Teil der Antworten linker Kämpfe auf die gesamtgesellschaftliche Katastrophe des global herrschenden Kapitalismus, nach dessen Logik unterdrückt, ausgebeutet und ausgegrenzt wird, was rechte Ideologie, Konkurrenzkampf und Entsolidarisierung zur Folge hat. Sie ist gegen die kapitalistische Produktion gerichtet, die Arbeiter*innen, Tiere und Natur verwertet und in deren Sinne Grenzen und Mauern gegen jene errichtet werden, die in dieser Verwertungssystematik derzeit als überschüssige und unnütze Arbeitskräfte gelten.

Die Aktion ist eine Solidarisierung mit den geknechteten Arbeiter*innen, den verdinglichten Tieren und den durch eine extrem repressive, rassistische Politik ins Elend getriebenen Geflüchteten. Sie ist eine Bemächtigung gegen die auferlegte Ohnmacht, ein Zuwortmelden emanzipativer Politik gegen rechte und konservative Parolen.
In Zeiten von Pegida und Afd, in denen sich Menschen allzuoft in den Straßen zusammenrotten, um selbst gegen entstehende Geflüchtetenunterkünfte oder Geflüchtete vorzugehen, empfinden wir es als sehr unterstützenswert, dass es wie hier in Königswusterhausen auch Menschen gibt, die sich als Bürger*inneninitiative formieren, um gegen einen Schlachtfabrik aktiv zu werden.

In den Schlachtfabriken wird der Zwang und die Gewalt des Kapitalismus gut sichtbar: Im Antransport der lebendigen Ware, den Tieren, und ihrer gewalttätigen Zurichtung am Schlachtband. In den prekären Arbeitsbedingungen der Schlachthofmitarbeiter*innen. In der zerstörten und emissionsbelasteten Natur, die den Schlachthof umgibt. Aber auch in den Produktionsprozessen, die denen in der Schlachtfabrik vor- bzw nachgeschaltet sind: Beispielsweise dem Futtermittelanbau, der mit Land Grabbing, Vertreibung und Naturzerstörung verbunden ist. Oder dem Export der Fleischwaren in den globalen Süden, der die Produktion in diesen Ländern und deren Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zerstört.
Dieser Export dient auch in der Tierausbeutungsindustrie der Gewinnmaximierung, die innerhalb der kapitalistischen Wirtschaftsordnung unumgänglich ist.

Damit einher gehen Wachstumspläne der führenden Unternehmen, die bereits an ihren Standorten Anträge auf Erweiterungen oder für Neubauten von Schlachtanlagen gestellt haben.
So plant auch die PHW Gruppe Marke Wiesenhof bei der hier ortsansässigen Firma „Märkische Geflügelhof-Spezialitäten“, die Schlachtleistung von 190 auf 352 Tonnen Lebendgewicht pro Tag nahezu zu verdoppeln. Umgerechnet entspricht dies der Tötung von ca. 160.000 tierlichen Individuen tagtäglich. Diese Schlachtpläne sollen durchkreuzt, das Schlachten beendet werden und mit diesem alle Formen von Ausbeutung, Unterdrückung, Gewalt und Zerstörung.

Wir verstehen diese Aktion als eine Aufforderung, Wege zu einer befreiten Gesellschaft zu suchen, gegen die behauptete Alternativlosigkeit der Unfreiheit und des Zwangs des Kapitalismus.

Die Aktion wird von Aktivist*innen von Tierfarbriken Widerstand, Kampagne gegen Tierfarbriken, Mastanlagen Widerstand, BI KW stinkt’s, BI Saustall Wadelsdorf, Berliner
Tierbefreiungsaktion, Animal Climate Action und Einzelpersonen unterstützt.

Aktuelle Infos unter:
tierfabriken-widerstand.org/newsticker-schlachthofblockade-niederlehme/
facebook.com/tierfabrikenwiderstand

No DAPL (Dakota Access Pipeline) – Kundgebung

Kampagne gegen Tierfabriken - NO DAPL

Am 23. Februar 2017 protestierten ca. 30 Menschen vor einer Filiale der Deutschen Bank am Bohlweg in Braunschweig.

Hintergrund dieser Aktion:

Das Ölunternehmen Energy Transfer will ihre im Bau befindliche und 3,8 Milliarden Dollar teure Erdölpipeline durch das Reservat indigener Menschen – Standing Rock – bauen. Diese Pipeline soll nach Fertigstellung auf einer Strecke von 1880 km rund 80 Millionen Liter Rohöl befördern. Der im Juli 2016 von der US Army Corps of Engineers (USACE) genehmigte Bau durch Standing Rock benötigte der USACE nach auch keine korrekte Umweltverträglichkeitsprüfung. Besonders in Bezug auf die Gefährdung der Trinkwasser-Reserven sei keine ausreichende Prüfung erfolgt.

Die Deutsche Bank unterstützt den Bau der Dakota Access Pipeline (DAPL) mit 275 Millionen Dollar, indem sie am Bau beteiligte Firmen Unternehmenskredite übergab.

Es gibt und gab viele Proteste vor Ort (Standing Rock). Um diese zu unterstützen und ihre Solidarität zu äußern fanden sich die weit entfernten Protestierenden vor der Deutschen Bank ein. Die Forderung: Keine Geschäfte mit Missachtenden von Mensch und Natur! Umweltschutz vor Profit!

Gerade mal einen Tag vor stattfindender Kundgebung wurde das Protestcamp von der Polizei geräumt.

Ausführlichere Informationen über den Hintergrund findet ihr hier:

Ein Video und Kurzbericht über die Räumung gibt’s hier (Tagesschau):

Verlauf der Kundgebung:

Die Aktionstartete um 15 Uhr. Bereits nach kurzer Zeit begann die Musikgruppe „Samba-Attac“ mit ihrem musikalischen Einsatz. Umstehende und vorbeigehendeLeute blieben interessiert stehen, schlossen sich zum Teil für eine Weile der Kundgebung an und äußerten ihre Solidarität mit den Protesten. Es gab viel mündlichen Austausch. Die verteilten Flyer wurden gern angenommen. Gemalte Schilder und Transparente wiesen auf das Thema der Kundgebung hin.

Auch die Menschen innerhalb der Bankfiliale hatten etwas vom Protest: Mit „Öl“ verunreinigteGeldschein-Nachahmungen, auf denen mit „#NoDAPL“ auf die Machenschaften der Deutschen Bank hingewiesen wurde, wurden an mehreren Geldautomaten platziert.

Nach einer Menge guter, lautstarker Musik und interessanten Gesprächen endete die Kundgebung um 17.30 Uhr.

Wir wünschen den Protestierenden in Standing Rock viel Kraft, Zusammenhalt, Unterstützung und was mensch noch so alles brauchen kann, um sich von den drohenden und bereits stattgefundenen Repressionen nicht unterkriegen zu lassen!

Solidarität mit den Kämpfen und Kämpfenden gegen die Dakota Access Pipeline!

Debatte um die neue Kampagne des Bundesumweltministeriums „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“

Kampagne gegen Tierfabriken - Bauernregeln

Via Bündnis Marxismus und Tierbefreiung

Wer in den letzten Wochen ein wenig die Nachrichtenberichterstattung über die neue Kampagne des Bundesumweltministeriums „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ unter der Leitung von Barbara Hendricks (SPD) verfolgt hat, könnte denken, von diesem relativ kleinen Staatsapparat ginge eine kleine Revolution, zumindest aber eine nennenswerte Reform aus. Weit gefehlt! weiterlesen

Der Schlachtplan

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Via Tierfabriken Widerstand

Ein guter Artikel in der Freitag über die Wiesenhof-Pläne in Königs Wusterhausen. Bis zum 6. März können noch Einwendungen gegen die Erweiterung geschreiben werden.

Mehr Infos und eine Mustereinwendung findet ihr hier: https://tierfabriken-widerstand.org/koenigs-wusterhausen/

Homepage der Bürger_inneninitiative vor Ort: http://www.kw-stinkts.de/

Der Schlachtplan
– von Hendrik Haßel – weiterlesen

BS: Kundgebung gegen das Dakota Access Pipeline-Projekt in den USA!

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Stoppt die Finanzierung der Dakota Access Pipeline (DAPL):
Am 23ten Februar 2017, um 15.00 Uhr vor der Filiale der Deutschen Bank (Bohlweg 24) in Braunschweig, im Rahmen einer internationalen Aktionswoche gegen die DAPL.

Hintergrund:
Das Ölunternehmen Energy Transfer will ihre im Bau befindliche und 3,8
Milliarden Dollar teure Erdölpipeline durch das Reservat indigener Menschen – Standing Rock – bauen. Diese Pipeline soll nach Fertigstellung auf einer Strecke von 1880 km rund 80 Millionen Liter Rohöl befördern. Der im Juli 2016 von der US Army Corps of Engineers (USACE) genehmigte Bau durch Standing Rock benötigte der USACE nach auch keine korrekte Umweltverträglichkeitsprüfung. Besonders in Bezug auf die Gefährdung der Trinkwasser-Reserven sei keine ausreichende Prüfung
erfolgt. Die Deutsche Bank unterstützt diese Pipelinepläne, indem sie am
Bau beteiligten Firmen Unternehmenskredite in Höhe von 275 Millionen
Dollar übergeben hat. weiterlesen

Erster Erfolg gegen Wiesenhof in Königswusterhausen: Erneute Aktenauslage

Kampagne gegen Tierfabriken - Wiesenhof in Königswusterhausen

Via Tierfabriken Widerstand

Wegen formaler und inhaltlicher Fehler müssen die Unterlagen für die Erweiterung des Schlachthofs in Königs Wusterhausen bei Berlin nochmal neu öffentlich ausgelegt werden. Das ist auch ein Erfolg des breiten Protests aus Bürgerinitiative, Naturschutzverbänden und Tierfabriken-Widerstand, denn auf die Fehler wurde in Einwendungen hingewiesen!

Wir freuen uns, dass nun Zeit gewonnen ist, um das Thema weiter zu diskutieren und eine noch stärkere Protestbewegung aufzubauen! Die Art, wie Firmen wie Wiesenhof mit Mensch, Tier und Umwelt umgehen, verliert ihre gesellschaftliche Akzeptanz – und das zu Recht. Für die Zukunft brauchen wir eine andere Landwirtschaft.

Neue Termine:

Öffentliche Auslegung: 18.01.2017 – 20.02-2017
Einwendungsfrist: 06.03.2017
Erörterungstermin: 30.03.2017

Hier ist der Link zur neuen Bekanntmachung. Mehr zu den Plänen von Wiesenhof in Königs Wusterhausen lest ihr hier.

Erneuter Fall von Vogelgrippe in Niedersachsen

Kampagne gegen Tierfabriken - Putenhaltung

Wie aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen, zu lesen ist „gibt es einen dritten Fall von Geflügelpest in einem Nutztierbestand“ in Niedersachsen. Endeckt wurde das Virus in einem Betrieb mit 10.000 Mastputen in Dötlingen, Landkreis Oldenburg. Die 17 Wochen alten Puten sollen am Sontag getötet werden.

Das gigantische Ausmaß der Geflügelproduktion in Niedersachsen wird in folgenden Abschnitt der Pressemitteilung deutlich: weiterlesen

Radiobeitrag im Anarchistischen Radio Wien: Tierbefreiung und Klimabewegung: “Wir haben sehr ähnliche Gegner_innen”

Via Animal Climate Action

Am rande des Klimacamps in Österreich, was im Oktober diesen Jahres stattfand, wurde der Aktivist Karl interviewt. Er sprach u.a. über das Netzwerk Animal Climate Action, über die Notwendigkeit der gegenseitigen Solidarität sozialer Bewegungen und die Situation der Tireproduktion in Deutschland.

Am 11. Dezember wurde das Interview in einer Radiosendung der Basisgruppe Tierrechte im Anarchistischen Radio Wien ausgestrahlt.

Hier könnt ihr es nachören und downloaden:

11/12/2016 – Tierbefreiung und Klimabewegung: “Wir haben sehr ähnliche Gegner_innen”

Ein Archiv der Radiosendungen der Basisgruppe Tierrechte findet ihr hier

Wir danken den Aktivist*innen der Basisgruppe Tierrechte für das Interview und den Radiobeitrag.

Unsere Party gegen ihre Repression! 07.01. in Berlin

Am 07.01. findet in Berlin eine Soliparty für die Antirepressionkasse der Kampagne statt!
Wo? Katherschmiede (Riegerstr. 94), Berlin
Eintritt: Spende.

Programm:
Ab 20.00 Uhr Futter
Ab 21.00 Uhr Live: „Lady Lazy“ (Qqueerfem. Rap), „FaulenzA“ (Trans*female Rap).
Afterparty: Zola (female Rap), FVU (Träsh Rap Trap), spezial gast Trash.

Ankündigung:
Unsere Solidarität, unsere Party gegen ihre Repression! Deshalb wollen wir feiern und tanzen in Solidarität mit denen, die, in Folge von Aktionen, betroffen sind von Repression. An diesem Abend soll für die Antirepkasse der Kampagne gegen Tierfabriken gesammelt werden. Im Rahmen der Kampagne finden seit Jahren verschiedenste Aktionen im Tierbefreiungsbereich statt. Fokussiert werden dabei Aktionen, die direkt am Ort des Geschehens stattfinden – wie etwa Blockaden vor Schlachtfabriken. Folge sind immer wieder Gerichtsverfahren und Urteile, mit denen wir die Betroffenen nicht alleine lassen wollen.
Aktuell kommt dazu noch ein Verfahren, was von der Kampagne solidarisch unterstützt wird, in welchem zwei Aktivisten vorgeworfen wird u.a. die Scheiben eines Pelzladens zerstört und sich gegen zwei Sicherheitspersonen gewehrt zu haben. Im Dezember 2016 wurden sie wegen Sachbeschädigung zu 6 und 7 Monaten Knast auf Bewährung verurteilt.

Unsere Solidarität, unsere Party gegen ihre Repression!

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/1480622735296397/