Hühnermastanlage in Solschen (Peine) darf gebaut werden!

Gleich alles viel besser mit den ganzen Strohballen. Wie beim Öko-Hof von nebenan, oder auch nicht…

Die Agrarindustriellen Christoph Ehlers und Reinhard Wittenberg haben nun vom Landkreis Peine die Genehmigung für eine weitere Mastanlage mit einer Kapazität bis zu 45.000 Hühner bekommen. Bereits Mitte August 2018 soll die Bodenplatte der Anlage fertig sein. Ehlers selbst schwärmt vom „Tierwohl“ was in seiner Anlage vorherrschen soll, weil er zehntausenden Hühnern ein bisschen mehr Platz und ein paar Strohballen und Picksteine zur Verfügung stellt. Das ist kein Tierwohl, dass ist Greenwashing.

http://www.paz-online.de/Kreis-Peine/Ilsede/Landkreis-genehmigt-zweiten-Haehnchenmaststall-in-Solschen

Bericht von der Aktions-Fahrradtour für eine ökologische Landwirtschaft.

Radtour: Kundgebung bei Cargill

Bei schönem Wetter fanden sich am Samstag (30ter Juni 2018) einige Menschen zu unserer Aktionsradtour zusammen. Gemeinsam startete die Tour am frühen Morgen vor der Marth Darmfabrik in Braunschweig/Rüningen. Mit Transparenten und Megafon wurde eine Kundgebung vor der Darmfabrik abgehalten. Ein Redebeitrag thematisierte die Geschichte der Fleischindustrie und die Rolle von Marth in dieser. Kritisiert wurde die massive Ausbeutung von Tier und Natur und die miserablen Arbeitsbedingungen in den Schlachtfabriken. Nach einer halben Stunde Kundgebung startete schließlich die Tour mit dekorierten Fahrrädern und Zivil-Polizeibegleitung Richtung Salzgitter.

Radtour: Kundgebung bei der Marth Darmfabrik.

Dort angekommen hielten die Teilnehmer*innen eine weitere Kundgebung vor einem Lidl-Discounter ab, da auch der Einzelhandel mit immer billigerer Massenware seine Kund*innen lockt und damit die Produktionsbedingungen der Waren auch mit beeinflusst. Es wurden Flyer an interessierte Passant*innen verteilt und ein weiterer Redebeitrag verlesen. Dieser behandelte unter anderem das Thema Greenwashing in der Produktion und im Einzelhandel am Beispiel von sogenannten Tierschutzlabels. So heißt es unter anderem:

„(…) Durch diese Labels erhält der*die Konsument*in den Eindruck, dass das Fleisch aus artgerechterer Haltung kommt, und dieses Stück totes Tier irgendwas mit Tierwohl zu tun hätte. Tatsächlich versteckt sich hinter den Labels wie der „Initiative Tierwohl“, oder dem neu von Lidl eingeführten sogenanntem „Haltungskompass“ weiterhin Massentierhaltung. Diese Massentierhaltung erhält lediglich einen grünen Anstrich, verursacht aber noch dasselbe Leid und die selben ökologischen Probleme wie vorher. (…)“

„(…) Wir denken, dass ein reiner Boykott von z.B. tierischen Lebensmitteln nicht ausreicht. Menschen müssen aktiv gegen dieses unterdrückerische System und all seinen Facetten aufbegehren. Wir müssen uns einsetzen, laut werden und aufklären damit dieser Maschinerie der Ausbeutung und Ungerechtigkeit hoffentlich irgendwann mal der Saft ausgeht. (…)“

Nach der Kundgebung bei Lidl fuhren die Radler*innen zu einem Standort des Agrarkonzerns Cargill in Salzgitter. Im Redebeitrag wurde der Konzern vorgestellt und seine Rolle in der weltweiten Zerstörung der Natur durch zum Beispiel den Futtermittelanbau für die Tierausbeutungsindustrie thematisiert:

„(…) Cargill ist ein US-amerikanisches Unternehmen, welches vielen wahrscheinlich nichts sagt. Aber die sind einer der Big Player in der globalen Lebensmittelindustrie. Drei Viertel des weltweiten Agrarbusiness teilen 4 Unternehmen unter sich auf, eines davon ist Cargill. (…)“

„(…) Cargill ist verantwortlich für das millionenfache Leid von Tieren, für die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlage von Menschen und Tieren und trägt unter anderem durch seine Palm- und Sojaplantagen zum Klimawandel mit bei. Daher hoffen wir, dass Cargill verstärkt mit Widerspruch konfrontiert wird. Wir werden so lange weiter protestieren, bis Unternehmen wie Cargill aufhören Profit auf Kosten von Tieren, Menschen und Umwelt zu machen. (…)“

Nach einer kleinen Pause mit veganer Verpflegung ging es dann zum letzten Standort weiter: Zu zwei Hühnermastanlagen zwischen Alvesse und Üfingen. Vor den Mastanlagen, die eine Kapazität von 84.800 Hühnern haben, wurde abermals protestiert und mit einem Redebeitrag auf das enorme Leid und die Umweltbelastungen hingewiesen, die solche riesigen Tierhaltungsanlagen mit sich bringen. Das Motto unserer Fahrradtour wurde dann noch an den Metallzaun der Hühnermastanlage angebracht: Ein Schild mit der Aufschrift „Ökologische Landwirtschaft statt zerstörende Agrarindustrie!“ und dann ging es wieder zurück nach Braunschweig.

Radtour: Kundgebung bei der Mastanlage zwischen Üfingen und Alvesse.

Die Tour war eine gute Aktionsform um an den verschiedenen Orten von Produktion und Handel die Kritik an der ausbeuterischen Agrarindustrie zu thematisieren und wir trafen viele Leute, die unseren Standpunkt teilten und sich interessiert zeigten. Das nächste mal wäre es schön, wenn sich noch mehr Menschen an den Protesten beteiligen würden. Es geht schließlich um unsere Lebensmittel und Lebensgrundlage und um das Leben von unzähligen Lebewesen – Mensch, Tier und Natur – und das sollte uns spätestens heute alle auf die Straße treiben.

Beteiligt euch am Protest gegen Ausbeutung und Naturzerstörung!
Für eine ökologische und solidarische Landwirtschaft!

Die kompletten Redebeiträge findet ihr hier: weiterlesen

Nächster Samstag: Aktions-Fahrradtour für eine ökologische Landwirtschaft.

In ein paar Tagen (30ter Juni 2018) ist es soweit und unsere Aktions-Fahrradtour startet von Braunschweig bis nach Alvesse. Es wird ein paar kleine Schilder mit Sprüchen drauf geben, die ihr an euer Rad anbringen könnt und für vegane Unterwegs-Leckereien wird auch gesorgt. Kommt vorbei und protestiert mit uns gegen Naturzerstörung und Ausbeutung. Für eine ökologische Landwirtschaft!

Hinweis: Personen aus dem rechten Spektrum sind bei unseren Aktionen/Veranstaltungen nicht willkommen! Wir stellen uns gegen jegliche Hetze gegen geflüchtete Menschen!

Aufruf:

http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/braunschweig-aktions-fahrradtour-fuer-eine-oekologische-landwirtschaft/

Braunschweig: Aktions-Fahrradtour für eine ökologische Landwirtschaft.

Am 30ten Juni 2018 möchten wir euch zu einer Aktions-Fahrradtour durch das Braunschweiger Land einladen. Gemeinsam wollen wir vier Standorte der Tierausbeutungs-/Agrarindustrie in der Region anfahren. Wir werden verschiedene Glieder der Produktionsketten – von der Futtermittelproduktion, über die Aufzucht, bis zur Verarbeitung und den Verkauf – besuchen und gegen diese protestieren. Vor den Standorten wird es jeweils eine kurze Kundgebung mit Redebeitrag geben, um einerseits über die ausbeuterischen Geschäftspraxen dieser Unternehmen zu informieren und unseren Protest gegen die alltägliche Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur deutlich zu machen.

Unsere Tour wird um 09:30 Uhr an der Marth Darmfabrik in Braunschweig-Rüningen (Böttgerstraße 7) beginnen. Diese verarbeitet pro Jahr rund 160 Millionen Meter Därme und beliefert damit bundesweite und internationale Kunden.

Danach geht es weiter weiterlesen

Geplanter Hühnermastanlagen-Bau in Asendorf (bei Nienburg)!

Einige erinnern sich bestimmt noch an unser zweites Aktionscamp gegen Tierfabriken in Asendorf im Jahr 2014. Nicht weit weg von der damaligen Campfläche und ein paar Kilometer von der Wiesenhof-Schlachtanlage in Wietzen-Holte entfernt, will nun Iris Flentje eine Hühnermastanlage für 39.900 Hühner bauen. Dagegen gibt es aber Widerstand: Eine Bürger*inneninitiative hat sich in Asendorf gegründet und will den Bau der geplanten Mastanlage verhindern. Bei einer Veranstaltung der Bürger*inneninitiative fanden sich circa 100 Leute zur Diskussion zusammen. Aktuell gibt es ein Widerspruchsverfahren gegen den vom Landkreis Diepholz bereits genehmigten Bau.

Hier einige Berichte darüber:

https://www.ardmediathek.de/tv/buten-un-binnen-Regionalmagazin/Streit-um-H%C3%BChnermaststall-in-Asendorf/Radio-Bremen-TV/Video?bcastId=967552&documentId=52138090

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/kampf-gegen-geplanten-haehnchenstall-asendorf-9795353.html

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/haehnchenmast-asendorf-stallgegner-werfen-kreis-fehler-9810406.html

Der NABU Niedersachsen klagt erneut gegen Grundwasserentnahme von PHW/Wiesenhof in Lohne!

Wiesenhof-Neubau in Lohne.

„Lohne. Der Naturschutzbund Niedersachsen klagt erneut gegen den Landkreis Vechta. Die Kommune hatte dem Wiesenhof-Konzern erlaubt, aus zwei Brunnen jährlich 250.000 Kubikmeter Grundwasser zu entnehmen. Diese Erlaubnis würde 30 Jahre lang gelten. Die Wasserentnahme trockne die gesamte Region aus, so die Kritik.“ (NDR)

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Naturschutzbund-klagt-gegen-den-Landkreis-Vechta,oldenburgkurzmeldung1774.html

https://www.nwzonline.de/lohne/lohne-vechta-oldenburg-schlachthof-naturschutzbund-klagt-gegen-grundwasserbescheid_a_50,1,2626133271.html

Veranstaltung und Demo: Keine Deals mit der Türkei!

Auch wir von der Kampagne gegen Tierfabriken unterstützen die Veranstaltung und die Demo!

Am 20.01.2018 überfielen die türkische Armee und islamistische Milizen den Kanton Afrin in Syrien. Ziel war und ist es, die dortige Bevölkerung zu vertreiben, um im Anschluss der Türkei gegenüber „loyale“ Flüchtlinge anzusiedeln und alles, was an die kurdische Bevölkerung erinnert, zu zerstören. Für den türkischen Präsidenten Erdogan und seine AKP (Adalet ve Kalkınma Partisi-Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) soll hier aber noch nicht Schluss sein: ein neo-osmanisches Großreich vor Augen wurden bereits mehrfach kurdische Gebiete im Irak angegriffen und auch in Richtung Griechenland und Israel wurden bereits Kriegsdrohungen gesendet.

In Afrin soll ein Projekt zerschlagen werden, dass unter dem Begriff der Rojava-Revolution viele Menschen über den nahen Osten hinaus inspiriert. Denn unter den Wirren des syrischen Bürgerkriegs wird in den Gebieten der kurdischen PYD (Partiya Yekitîya Demokrat- Partei der Demokratischen Union) eine Gesellschaft aufgebaut, die für Kurd*innen, Ezid*innen, Araber*innen, Syrer*innen wie für Christ*innen und Muslime gleiche Formen der Teilhabe ermöglicht. Auch die von alten feudalistisch-patriarchalen geprägten Formen des Zusammenlebens der Geschlechter in diesen Gesellschaften wurden und werden zunehmend in Frage gestellt und aufgehoben. Die wirtschaftliche Entwicklung will sich nicht am ständigen Wachstumsmantra des zerstörerischen Kapitalismus, sondern an den Bedürfnissen von Menschen und Umwelt orientieren. Diese Entwicklungen sind beispielhaft – auch und gerade, wenn man sich die Bedin-gungen der ständigen Unterdrückung durch den türkischen Staat, das Chaos des Bürgerkriegs und die weitgehende internationale Isolierung der kurdischen Befreiungsbewegung vor Augen führt. weiterlesen

Nach SA-Vergleich und Haftstrafenurteil: Einstellung im Berufungsprozess wegen Wiesenhof-Blockade!!!

Bildquelle: Kreiszeitung

Gestern fand vor dem Landgericht Verden der Berufungsrozess gegen einen Aktivisten statt, der wegen einer Blockade bei der Wiesenhof-Schlachtanlage in Wietzen-Holte angeklagt wurde. In erster Instanz wurde er vor dem Amtsgericht Nienburg durch den Richter Jan-Hauke Förtsch zu einer dreimonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Förtsch zog in seiner Urteilsbegründung sogar einen unhaltbaren SA-Vergleich! Völliger Quatsch was Richter Förtsch da urteilte findet nun neben uns und der Staatsanwaltschaft auch das Landgericht. Dieses hat das Verfahren gegen den Aktivisten eingestellt!!! Dieser muss nun lediglich 320 Euro an einen gemeinnützigen Verein zahlen. Für diese Zahlung hat sich der Aktivist das Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen Janun e.V. ausgewählt.

Hier ein Bericht über den Prozess von der Kreiszeitung:

https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/verden-ort47274/kein-verfahren-gegen-aktivisten-9869724.html

Großdemo: “Tierproduktion stoppen – Klima retten” am 19. Mai in Bremen

Zusammen mit der T-Zelle Bremen unsere Genoss*innen von AniCA (Animal-Climate-Action) zu der Demonstration “Tierproduktion stoppen – Klima retten” auf.

Die Demo startet um 13.00 uhr auf dem historischen Marktplatz in Bremen.

Im Rahmen der Veranstaltung „T I E R L E I D – F R E I E S – B R E M E N“ versammeln sich seit 2015 die Bremer Tierschutz- und Tierrechtsvereinigungen auf dem historischen Markplatz, um über ihre Arbeit zu berichten und über herrschendes Tierleid aufzuklären.

Als Höhepunkt der Veranstaltung Uhr findet von 13:00 bis 14:00 Uhr eine Großdemonstration durch die Innenstadt statt. Start und Ziel des Demonstrationszuges ist der Bremer Marktplatz. Der Fokus der Großdemonstration ist dieses Jahr:

„Tierproduktion stoppen – Klima retten“.

Auf dem Marktplatz wird es neben vielen Informationsständen den ganzen Tag über Musikalisches und Kulinarisches vom Feinsten geben.

Mehr Informationen:
Web: http://www.t-zelle.net/gallery

14ter Mai: Kommt zur Solidaritäts-Kundgebung in Verden!

Am nächsten Montag ist es soweit. In Verden beginnt am 14ten Mai 2018 um 9 Uhr der Berufungsprozess gegen einen Aktivisten, der einen Wiesenhof-LKW blockiert haben soll. In Solidarität mit dem angeklagten Aktivisten werden wir ab 8:15 Uhr eine Kundgebung vor dem Landgericht Verden abhalten und danach gemeinsam den Aktivisten im Gerichtssaal unterstützen. Kommt vorbei und zeigt eure Solidarität!

Solidaritäts-Kundgebung:

14. Mai 2018
08.15 Uhr
Landgericht Verden
Johanniswall 6

Weitere Informationen HIER

 

Tierbefreiung statt Knaststrafe – Aufruf zur Solidarität – Berufungsverhandlung wegen Schlachtfabrik-Blockade –

Aufruf zur Solidarität – Berufungsverhandlung wegen Schlachtfabrik-Blockade –
14. Mai 2017 09.00 Uhr
Landgericht Verden
Johanniswall 6

Hintergrund:
Am 14ten Mai findet vor dem Landgericht Verden ein Prozess gegen einen Umwelt- und Tierbefreiungsaktivisten statt. Ihm wird vorgeworfen sich im Juli 2016 an einer Blockade der Wiesenhofschlachtfabrik in Holte beteiligt zu haben, indem er auf das Dach eines LKW der Schlachtfabrik geklettert und so den Transport behindert haben soll.

Im Juli 2017 wurde der nicht-vorbestrafte Beschuldigte bereits vor dem Amtsgericht Nienburg zu drei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, was für eine solche Aktion eine extrem ungewöhnlich hohes Urteil ist. Der Angeklagte und sein Verteidiger forderten einen Freispruch – die Vertreterin der Staatsanwaltschaft eine viel geringere Strafe. Beide Parteien legten daher gegen das harte Urteil des Richters Berufung ein, sodass jetzt vor dem nächsthöheren Gericht erneut verhandelt werden muss. Bekannt wurden das Urteil und sein Verfasser jedoch nicht nur wegen der Höhe, sondern auch wegen einem unsäglichen Vergleich.

Amtsrichter Jan-Hauke Förtsch begründete das enorm hohe Urteil mit dem Vorwurf, dass der Angeklagte „in der Unrechtstradition politischer Straßenkämpfer wie der SA“ gestanden habe, „derer Methoden er sich im Kern bedient hat“.

Das Förtsch einen Genossen der Teil einer Bewegung ist, die in der Tradition eines antikapitalistischen sowie antifaschistischen Widerstandes steht, mit der Barbarei der SA vergleicht ist an Zynismus kaum zu übertreffen. Es war die SA die, neben anderen faschistischen Organisationen, die Verfolgung und Ermordung von vielen Millionen Menschen zu verantworten hat. Dieser Vergleich lässt nur folgende Schlussfolgerungen zu entweder hat Förtsch ein schlechtes Geschichtswissen sondergleichen oder er verharmlost die Taten der SA bewusst und spuckt ihren Opfern und deren Angehörigen direkt ins Gesicht.

Um den Angeklagten und andere Aktivist*innen die wegen einer ähnlichen Aktion vor Gericht standen zu unterstützen und zu zeigen, dass sie eine starke soziale Bewegung an ihrer Seite haben, rief die „Kampagne gegen Tierfabriken“ vom 24. Februar bis zum 3. März zu einer Solidaritäts- und Aktionswoche gegen Wiesenhof auf. Es kam zu sehr viel Solidarität von zahlreichen Gruppen und Aktivist*innen. Schon vor Beginn der Soliwoche gab es eine von vielen Gruppen unterzeichnete Solidaritätserklärung und am ersten Tag fanden gleich drei Aktionen statt! Es gab Solifotos aus Leipzig, Frankfurt und Zürich und viele Aktionen aus Solidarität mit den von Repression betroffenen Aktivist*innen und aus Protest gegen die alltägliche Ausbeutung.

Wir erklären uns weiterhin solidarisch mit den Aktivisten und rufen zur Prozessbeteiligung auf!

Wen ihr Schlafplätze in Verden braucht, meldet euch unter folgender Mail:

kampagne-gegen-tierfabriken@riseup.net

Auch bei diesen Verfahren müssen wir leider mit Kosten rechnen. Lasst sie uns gemeinsam tragen!
Organisiert Solipartys und -brunches., wenn ihr könnt und spendet Geld, wen ihr habt an folgendes Konto:
„Spenden und Aktionen – IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06 – BIC: VBMHDE5F – Volksbank Mittelhessen – Verwendungszweck: Kampagne gegen Tierfabriken – Wietzen“(unbedingt angeben) Vielen Dank!

Zur Aktion in Holte

Blockade bei der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Wietzen-Holte

Zum Urteil im Fall Holte: 

Skandalurteil aus Nienburg: Ziviler Ungehorsam in der Unrechtstradition der SA?

Taz Artikel zum Urteil:
https://www.taz.de/!5449773/

Zur Aktion in Straubing: 
http://mastanlagenwiderstand.de/proteste-gegen-den-wiederaufbau-der-schlachtfabrik/

Aufruf zur Aktionswoche: 

Aufruf zur dezentralen Aktions- und Solidaritätswoche – vom 24. Februar bis zum 3. März 2018 –

Rückblick auf die Aktionswoche:

Rückblick auf eine ereignisreiche Soliwoche!

Schöner neuer veganer Kapitalismus?

PHW/Wiesenhof erweitert erneut sein veganes Sortiment. Jedoch sehen wir das nicht, wie vielleicht andere Organisationen wie PETA, als positive Entwicklung. Denn statt eine Entwicklung hin zu einer veganen, ökologischen und sozialgerechten Produktionsweise/ Landwirtschaft kaufen sich zerstörerische Großkonzerne wie PHW/Wiesenhof in den veganen Markt ein.

Vegane Angebote von kleinen Unternehmen, denen es tatsächlich um Ökologie, Tierbefreiung und gerechte Arbeitsbedignungen geht werden durch diesen Vorgang von den Großkonzernen verdrängt. PHW/Wiesenhof, Rügenwalder Mühle und co. geht es eben nicht um die Ideen hinter dem Veganismus, sondern sie sehen im Veganismus nur einen Markt, um ihren Profit abermals erweitern zu können. Deswegen lasst diese „Veggie-Burger“ einfach stets im Regal liegen und werdet aktiv gegen die Agrarindustrie und ihre Folgen. Vegan ist nicht alles und sollte nicht bedeuten die Profite der Konzerne zu füttern.

https://www.nwzonline.de/wirtschaft/visbek-gefluegelkonzern-wird-auch-vegetarisch-wiesenhof-uebernimmt-vertrieb-von-veggie-burger_a_50,1,1429810073.html